18.03.2026 - 2 Mitteilungen

Reduzieren

Wortprotokoll

Herr Keßen bezieht sich auf den Wunsch des Gremiums, Auskunft über den Sachstand der Organisationsuntersuchung im Umweltamt zu erhalten. Im Falle nennenswerter Neuerungen wäre man ohnehin mit einer Vorlage auf die Politik zugegangen, dies sei jedoch nicht der Fall. Ende des letzten Jahres habe man die Projektarbeit aufgenommen und entsprechende Teams gebildet. In der Folge habe man die Maßnahme aufgrund verwaltungsinterner Prioritätenbildung nicht mit der angestrebten Geschwindigkeit vorantreiben können. Beispielhaft sei die Untersuchung bzw. Beratung des Fachbereichs Gebäudewirtschaft zu nennen, auf den man sich habe fokussieren müssen. Herr Jung könne dem Gremium über die begonnenen Prozesse Auskunft geben, plausible und belastbare Ergebnisse lägen jedoch bislang nicht vor.

 

Herr Ludwig bittet Herrn Jung um Berichterstattung

 

Herr Jung berichtet vom Projektauftakt sowie der Bestandsanalyse in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern und Führungskräften des Umweltamtes. Hieraus leite man ab, welche Aufgabenbereiche prioritär untersuchen werden müssten. Diese Projektschritte führe man derzeit in den Abteilungen 69/0, insbesondere im Tierheim, sowie 69/2 durch. In einem nächsten Schritt erarbeite man Aufgabenkataloge und bilde die Prozesse in ihrer derzeitigen Form ab, um abschließend konzentrierte Verbesserungen anzustreben. Er bezieht sich auf die Ausführungen seitens Herrn Keßen zur veränderten Prioritätenbildung. Man sei nicht untätig gewesen, habe aber nicht mit der gewohnten Konsequenz wirken können. Es sei jedoch abzusehen, dass man den Bereich wieder verstärkt unterstützen könne, da bei der Personalverwaltung Vakanzen besetzt werden konnten.

 

Herr Voigt erkundigt sich, wann mit Ergebnissen zu rechnen sei.

 

Herr Keßen könne derzeit keine Prognose abgeben, auch vor dem Hintergrund laufender politischer Diskussionen über den zukünftigen Zuschnitt der Vorstandsbereiche und der Zugehörigkeit des Umweltamtes. In Zuge dessen würden aktuell vorrangig Schnittstellen analysiert, um die Verwaltungsführung zu beraten. Wenn der Aufgabenzuschnitt des Umweltamtes endgültig bekannt sei, werde man ein vollständiges Organisationsergebnis mit Einschätzungen zu Stellenbedarfen, -bemessungen sowie interkommunalen Vergleichen vorlegen.

 

Herr Voigt erinnert an die Langwierigkeit des Verfahrens und die ursprüngliche Intention herauszufinden, warum Projekte mit der Personalbesetzung nicht durchgeführt werden könnten. Er freue sich darüber, dass der Prüfauftrag nicht aus den Augen verloren werde und erwarte die Vorstellung des Abschlussberichts im Gremium.

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=1000394&TOLFDNR=1021642&selfaction=print