07.07.2026 - 6.1 Mündlicher Sachstandsbericht zur Verwendung der...

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Wortprotokoll

Herr Raab berichtet über die aktuelle Sportpauschale und beginnt hier mit den vier gestellten Bundesförderanträge für Sportstätten. Hier wurde nur die Erneuerung des Kunstrasenplatzes Garenfeld bewilligt. Die anderen Anträge (Kunstrasenplatz Hohenlimburg, Tribüne Hohenlimburg, Umkleidekabine Höing) sind noch offen; ein neuer Förderaufruf ist in der zweiten Jahreshälfte geplant. Ob hier die die nicht berücksichtigten Anträge erneut berücksichtigt werden, ist fraglich.

 

Hieraus entsteht folgende Entscheidungssituation:

 

  •           Die Mittel für die abgelehnten Projekte sind geblockt. Falls die Anträge zurückgezogen werden, stehen rund 1,3 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung.
  •           Bei Fortführung der Anträge wäre die Sportpauschale weitgehend ausgeschöpft

 

Herr Raab teilt mögliche Neupriorisierung von Investitionen mit. Falls die Bundesmittel nicht genutzt werden, wären folgende Projekte möglich:

 

  •           Neubau eines zweiten Umkleidegebäudes an der Alexanderstraße (Priorität 1): Aktuell nur zwei kleine, baulich schlechte Kabinen. Die Vereine sehen dringenden Handlungsbedarf.
  •           Rollbare Tribünen in der Otto-Densch-Sporthalle (Priorität 2): BBA Hagen ist in die ProB aufgestiegen, die Halle ist für 500 Zuschauer zugelassen, aber kaum auslastbar. Rolltribünen an Kopf- und Längsseiten könnten die Kapazität erhöhen (Kosten: 35.000-45.000 Euro).
  •           Modernisierung der Sprecherkabine im Ischelandstadion: Für Regionalliga- und eventuell Europameisterschaftsspiele (Frauen-EM 2029, Hagen als Trainingsstandort) notwendig. Kosten: ca. 80.000 Euro (Kurzlösung) oder 120.000 Euro (dauerhafte Lösung)

 

Herr Szuka bedankt sich für den mündlichen Sachstandsbericht und schlägt vor, dass bis zur nächsten Sitzung des Sport- und Freizeitausschusses am 29. September 2026, die Fraktionen intern beraten welche Vorhaben umgesetzt werden sollen. Es wird erwartet, dass bis September mehr über den neuen Förderaufruf bekannt ist und bittet bei Bekanntwerden des neuen Förderaufrufes eine Rückmeldung an die Politik.

 

Herr Kruse bittet um die Erstellung einer bereinigten Übersicht der verfügbaren finanziellen Mittel und der entsprechenden Prioritäten zur Vorbereitung der weiteren Diskussion. Dabei soll ebenfalls dargestellt werden, welche finanziellen Mittel bei einer Aufrechterhaltung der Förderanträge zur Verfügung stünden und welcher finanzielle Spielraum sich bei einem Verzicht auf die Förderanträge ergeben würde.

 

Die bereinigte Tabelle war zur Erstellung der Niederschrift noch nicht fertiggestellt und soll den Fraktionen nach Fertigstellung schnellstmöglich, spätestens jedoch nach der Sommerpause, per E-Mail zugesandt werden.

 

Herr Hoffmann fragt nach der angedachten Container-Übergangslösung für den Sportplatz Alexanderstraße?

 

Herr Raab teilt mit, dass die Containerlösung nicht weiterverfolgt wird, da die angedachten Container des WBH nicht zur Verfügung stehen.

 

Im Rahmen der folgend entstandenen Diskussion zum Förderprogramm „Moderne Sportstätten 2026“ wurde angeregt, den Stadtsportbund Hagen zur nächsten Sitzung einzuladen, um über die Verteilung der zur Verfügung stehenden Fördermittel zu informieren. Insgesamt stehen über einen Zeitraum von zehn Jahren Mittel in Höhe von rund 2,1 Mio. Euro zur Verfügung.

Vor dem Hintergrund des mit 50 bis 80 Prozent vergleichsweise hohen Eigenanteils der Vereine wurde zudem die Frage aufgeworfen, ob eine Finanzierung des Eigenanteils aus Mitteln der Sportpauschale möglich ist, um insbesondere Vereine mit vereinseigenen Sportanlagen zu unterstützen. Seitens der Verwaltung wird eine entsprechende Unterstützung grundsätzlich als möglich angesehen.

Da die zur Verfügung stehenden Mittel durch den Stadtsportbund Hagen in einem eigenen Fördertopf verwaltet werden, soll die konkrete Mittelverteilung sowie das weitere Verfahren in der nächsten Sitzung näher dargestellt werden.

 

Herr Szuka teilt abschließend in Bezug auf den Vortrag der Sportpauschale mit, dass eine Entscheidung über die Investition der zur Verfügung stehenden Mittel in der nächsten Sitzung des Sport- und Freizeitausschusses wünschenswert wäre, damit die angedachten Projekte zeitnah angestoßen werden können.