18.03.2026 - 2 Vortrag des Herrn Fachbereichsleiters Thomas Li...

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Wortprotokoll

Herr Lohmann ruft den Tagesordnungspunkt auf, begrüßt nochmals Herrn Fachbereichsleiter Lichtenberg und erteilt ihm das Wort.

 

Herr Lichtenberg bedankt sich für die Einladung und stellt den Fachbereich (FB 32), der  in sechs verschiedene Abteilungen aufgeteilt sei, vor. Zur Personalstruktur erklärt Herr Lichtenberg, dass diese etwas schwanke und aktuell 284 Beschäftigte mit einer Frauenquote von 60 % aufweise.  Die vielfältigen Aufgaben des Fachbereichs erläutert Herr Lichtenberg anhand beigefügter Präsentation.

 

Herr Lohmann bedankt sich für die aufschlussreichen Ausführungen.

 

Frau Sauerwein erfragt zu den Statistiken und Analysen, ob auch eruiert werde, wieviele Seniorinnen und Senioren zur Bevölkerungsdichte gehören.

 

Herr Lichtenberg bestätigt, dass der FB 32 ein wichtiger Datengeber für viele andere Fachbereiche wie z. B. Verkehrsplanung, Bauplanung aber auch für den sozialen Bereich sei. Dem Einwohnermelderegister könne man die Zahlen entnehmen, wie viele Kinder, Senioren und auch die grundsätzliche Bevölkerungsdichte sei ablesbar. Wichtig seien diese Daten auch für die Stadtplaner bzgl. der Weiterentwicklung von Projekten in Stadtteilen.

 

Herr Lohmann erfragt, wie und wo sich Seniorinnen und Senioren melden können, wenn etwas auffällt oder bei Verschmutzung und weiter wie sich die Innenstadt im Bereich Öse weiter entwickelt.

 

Herr Lichtenberg verweist auf die E-Mail Adresse ordnungsamt@stadt-hagen.de aber auch auf die Telefon-Nummer der Leitstelle: 207-5400. Diese seien für alle Belange da und jede Meldung werde von dort auch an anderweitig zuständige Fachbereiche weitergleitet. Über die Hagen-App (Mängelmelder) können unter Beifügung von Koordinaten und Fotos Straßenlöcher und verschmutzte Stellen mitgeteilt werden.

 

Das Thema Innenstadtwache sei sowohl politisch als auch verwaltungsintern noch nicht ausgegoren, dazu gebe es Gespräche. Der Außendienst des Ordnungsamtes soll in das ehemalige zentrale Bürgeramt einziehen. Dies sei auch wegen der Großveranstaltungen in der Innenstadt vorteilhaft.

Der Reisebüro-Pavillon soll gastronomisch genutzt werden und der ehemalige Verbraucherzentrale-Pavillon sei u.a. auch technisch nicht nutzbar.

Im alten zentralen Bürgeramt seien viele Voraussetzungen erfüllt und somit wäre dies auch die geeignete Unterbringung. Eine anderweitige Präsenz – auch mobil –   sei noch politische Diskussionsgrundlage.

 

Herr Homm erfragt, ob das Büro in der Sternstraße noch Bestand habe und wie das Ordnungsamt sich speziell wegen der gelben Tonnen (Vorgabe 1,50 m Durchgangsbreite) positioniert, da in vielen Straßen die Abstände nicht eingehalten werden können.

 

Herr Lichtenberg in dieser Sache sei die Informationspolitik nicht gänzlich gelungen, auch haben viele Vermieter nicht informiert.  Die Umweltverwaltung sei mit den Wohnungsgenossenschaften in Gesprächen. Das Ordnungsamt werde die ersten Leerungen abwarten und sich die Gegebenheiten anschauen. Natürlich werde dann auch darauf geachtet, dass die Gehwege für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen nicht mehr passierbar werden, weil die gelben Tonnen den Weg versperren.

Die Sternstraße sei ein Beispiel dafür, dass die Ordnungsbehörde sich zwar anbieten müsse, jedoch  nicht unbedingt in einem Bürokomplex in den Stadtteilen. Hier sei es unter Umständen besser und müsse noch geklärt werden, eine mobile Lösung anzubieten. Das Büro in der Sternstraße werde nicht mehr betrieben.

 

Herr Böcker merkt an, dass die gelben Tonnen derzeit oft in der Hohenlimburger Fußgängerzone stehen bleiben. Weiter moniert Herr Böcker die Lkw-Parksituation um die Dolimitwerke, noch schlimmer sie diese jedoch auf der Iserlohner Straße Richtung Kaufland, wo Lkw teilweise auf den Gehwegen parken. Weiter bemängelt Herr Böcker die Parksituation vor dem Hohenlimburger Rathaus. Die Verwaltung halte keinerlei Parkplätze für die Mitarbeitenden vor. Es müsse – gerade wenn InSEK käme – über Lösungen nachgedacht werden.

 

Herr Lichtenberg bestätigt, dass die Lkw-Problematik durchaus bekannt sei und des Öfteren in der BV Hohenlimburg besprochen werde. Man ist von der Ordnungsbehörde bemüht Lösungen zu finden, um die Lkw regelkonform parken zu lassen.  Zur Thematik Iserlohner Straße habe er keine aktuellen Hinweise, werde diese jedoch in die Dienstbesprechungen mitnehmen, dem nachgehen und es werde bei Zuwiderhandlung geahndet. Bezüglich der Parksituation vor dem Rathaus Hohenlimburg wurde bereits reagiert und das Weiterdrehen der Parkscheibe mit Knöllchen geahndet.  

 

Herr Böcker hat bereits telefonisch gemeldet, dass die durch Lkw-Verkehr regelmäßig stark verschmutzte Straße rund um die Dolomitwerke bis über die Kreuzung in Augenschein genommen werde müsse.

 

Herr Lichtenberg bestätigt, dass dies ebenfalls bekannt sei und grundsätzlich durch die Firma schnell und unkompliziert behoben werde.  In aktuellen Fällen bietet er an, die Hotline anzurufen und es zu melden, damit zügig reagiert werden könne.

 

Herr Lohmann bedankt sich bei Herrn Lichtenberg für die Ausführungen.