19.03.2026 - 6.1 Polizei und Schule
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.1
- Sitzung:
-
Sitzung des Schulausschusses
- Gremium:
- Schulausschuss
- Datum:
- Do., 19.03.2026
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Siemes und Herr Schmidt stellen die Präsentation zum Thema „Polizei und Schule“ vor (s. Anlage).
Herr Geitz möchte wissen, ob man im Zuge des Programms auch Straftaten nachverfolge, die von Jugendlichen in ihrer Freizeit begangen würden und man dann anschließend in die Schulen gehe.
Zudem möchte er wissen, ob sich alle Schulen bei Interesse am Programm an die Polizei Hagen wenden könne.
Herr Siemes erläutert, dass alle Schulen sich bei Problemen und Interesse an die Polizei wenden können. Aufgrund der Personalkapazitäten müsse man jedoch eine Priorisierung vornehmen.
Weiter erklärt er, dass man sich, sollten Ermittlungen auf einen jugendlichen Intensivtäter hindeuten, natürlich auch immer mit der Schule austausche. Dies sei eine Standardmaßnahme in der polizeilichen Jugendarbeit.
Herr Pütz möchte wissen, ob Schulen auch im Rahmen von Projektarbeiten bei der Polizei anfragen könnten.
Herr Siemes erwidert, dass die Schulen gerne anfragen können, dass er allerdings aktuell keine Garantie aussprechen könne, ob man für Projektwochen immer die personellen Ressourcen zur Verfügung habe.
Derzeit lege man einen Hauptfokus auf die Sprechstunden der JuCops.
Diese gingen an Schulen, um Vorträge in einzelnen Klassen zu halten und anschließend eine offene Sprechstunde anzubieten, bei welcher alle SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern, SozialarbeiterInnen der Schule über ihre Probleme, Fragen oder Ängste mit den Polizeibeamten sprechen könnten. Dies sei ein wichtiges präventives Angebot, welches gut angenommen werde und bei dem man einen hohen Bedarf erkannt habe.
Herr El Barraki möchte wissen, wie die KollegInnen auf die entsprechende interkulturelle Kommunikation geschult werden.
Herr Schmidt erläutert, dass es mindestens einmal pro Halbjahr entsprechende Schulungen für die KollegInnen gibt.
Frau Graf erkundigt sich, ob es unter Umständen hilfreich wäre, die Stadtschulpflegschaft als Multiplikator für die Aktionen zu nutzen und über die Mithilfe der Eltern noch weiter auf das Angebot an den entsprechenden Schulen aufmerksam zu machen.
Herr Siemes erklärt, dass man sich gerne mal mit der Stadtschulpflegschaft austauschen könne.
Frau Veneziano bestätigt, dass die Stadtschulpflegschaft Interesse an einem solchen Austausch hätte.
Frau Krüselmann schätzt die Aktion auch für Grundschulen als gute Möglichkeit ein, wenn man das Bild auf die Polizei noch gut formen könne.
Herr Siemes macht deutlich, dass man sich zunächst auf die Schulformen konzentriere, an denen man den größten Bedarf sehe.
Frau Soddemann bedankt sich bei Herrn Siemes und Herrn Schmidt für den Vortrag und erklärt, dass man die Arbeit der Polizei in den Schulen aus Schulträger Sicht für einen guten Weg halte.
An der weiteren Diskussion beteiligen sich: Herr Walter, Herr Siemes, Frau Vilgis und Herr Schmidt.
