10.02.2026 - 3 Mitteilungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
Sitzung des Naturschutzbeirats
- Gremium:
- Naturschutzbeirat
- Datum:
- Di., 10.02.2026
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:04
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Frau Selter weist auf den korrekten Kommunikationsweg der Mitglieder des Naturschutzbeirats mit der Verwaltung hin. (Anmerkung Geschäftsführung: dieses ist in der Geschäftsordnung § 3 (2) festgeschrieben). Frau Selter als Vorsitzende unterhält die Verbindung zur unteren Naturschutzbehörde und zu anderen Stellen. An sie wenden sich die Mitglieder und sie gibt es an die Verwaltung weiter.
Sie berichtet von einer gemeinsamen Ortsbesichtigung am 02.02.2026 mit Vertretern der Fa. AMPRION, der Biologischen Station und der unteren Naturschutzbehörde im Naturschutzgebiet „Uhlenbruch“. Die temporäre Baustraße zu einem Stromleitungsmasten soll nun dauerhaft erhalten bleiben. Die Baustraße war bereits zu Zeiten von Herrn Bögemann Thema im Naturschutzbeirat. Vor Ort fand die Maßnahme Zustimmung, da sich zwischenzeitlich der Bodenaushub der Baustraße vollständig in die Umgebung durch Bewachsen integriert habe und für das Belassen des Erdaushubs Aufwertungen durch Kompensations- und Artenschutzmaßnahmen festgesetzt werden sollen.
Frau Müller berichtet von der Fällung des Naturdenkmals N-9 Berg-Ulme „Auf dem Graskamp 27/29“ aus Gründen der Gewährung der Verkehrssicherheit und der geplanten Herausnahme des Baumes aus der Naturdenkmalverordnung.
Weiterhin berichtet sie von dem beantragten Repowering der noch nicht gebauten genehmigten Windenergieanlage Sürenhagen. Herr Welzel kritisiert das Verfahren des Repowering. Es sei ein Schwerpunktvorkommen von Schwarzstorch und Rotmilan; die faunistischen Untersuchungen seien auf die kleine Anlage bezogen worden und nicht auf die große. Seitens des Bundesimmissionsschutzgesetzes bestehe aber die rechtliche Möglichkeit zur Genehmigung als Repowering.
