02.06.2026 - 5.1 Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grüne...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 02.06.2026
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Sabine Hogrebe
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Köppen führt aus, dass der Jugendamtselternbeirat ein ehrenamtliches Pflichtgremium sei. Es sei auch in anderen Kommunen üblich, dass die Kommune dieses Gremium unterstütze. Das sei in Hagen noch nicht so umgesetzt worden. Aus dem Grund wolle ihre Fraktion beantragen, dass die Verwaltung die aufgeführten Optionen prüfe. Man habe sich in der Vorbesprechung dahingehend verständigt, dass der Antrag in einen Prüfauftrag an die Verwaltung verändert werde. Hintergrund dieses Antrages sei auch, dass ihre Fraktion überlegt habe, im Rahmen der Haushaltsplanberatungen zu beantragen, Sachmittel zur Verfügung zu stellen. Man sei zu dem Ergebnis gekommen, dass das in der jetzigen finanziellen Situation der Stadt Hagen nicht angebracht sei. Man habe überlegt, was die Stadt Hagen tun könne, um den Jugendamtselternbeirat zu unterstützen und Dinge zur Verfügung zu stellen, die dessen Arbeit erleichtert. Die Punkte seien in Absprache mit Frau Balkenhol entstanden und sie bitte daher die Ausschussmtitglieder, diesen Antrag zu unterstützen.
Frau Balkenhol beschreibt die Notwendigkeit des Antrages und die derzeit vorhandenen Probleme bei der Arbeit des Jugendamtselternbeirates. Sie erklärt abschließend, dass sie sich freue, wenn die Verwaltung den Antrag wohlwollend prüfen werde.
Frau Köppen formuliert den geänderten Antrag.
Frau Soddemann macht deutlich, dass man den Antrag wohlwollend prüfen werde, es in dem Zusammenhang allerdings ein paar Schwierigkeiten geben werde. Es sei der Stadt Hagen nicht möglich, E-Mail-Adressen zur Verfügung zu stellen. Ihr sei ein anderer Hinweis wichtig, da es verschiedene Konstellationen gebe, in denen man solche Unterstützungsleistungen mache. Das sei die Anerkennung, dass man als Stadt teilweise Träger der Kitas sei und daher auch Aufgaben habe. Es gebe auch andere Gruppen, bei denen das nicht so eindeutig sei. Daher müsse man sagen, dass eventuell in dem Zusammenhang das Land tätig werden müsse. Es gebe als Pendant den Stadtelternrat der Schulen, wo es eine andere Rechtssituation gebe. Das sei ihr in dem Zusammenhang wichtig. Sie sei froh zu hören, dass der Jugendamtselternbeirat auch auf anderen Ebenen auf Strukturen zurückgreife. Man werde schauen, wie man das verbinden könne. Sie gehe davon aus, dass man in der ersten Sitzung nach der Sommerpause über die Ergebnisse der Prüfung berichten könne.
Frau Buchholz erklärt, dass auch die Freien Träger Ansprechpartner sein könnten, wenn es um Internetanbindung und das Generieren einer E-Mail-Adresse gehe. Da werde man gemeinsam eine Lösung finden.
Frau Engelhardt stellt den geänderten Antrag zur Abstimmung.
Beschluss:
Die Stadt Hagen unterstützt den Jugendamtselternbeirat in seiner wertvollen Arbeit und bittet die Verwaltung, folgende Punkte zu prüfen und in der nächsten Sitzung nach der Sommerpause zu berichten, ob es möglich ist, dass
(i) ein Raum für Sprechstunden zur Verfügung gestellt wird,
(ii) eine offizielle Emailadresse über die Stadt eingerichtet wird,
(iii) das Angebot auf der städtischen Homepagebeworben wird,
(iv) eine institutionelle Telefonnummer zur Verfügung gestellt wird,
(v) und die Nutzung der Stadtdruckerei zur Vervielfältigung von
Informationsmaterial ermöglicht wird.
Abstimmungsergebnis:
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Ja |
Nein |
Enthaltung |
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CDU |
3 |
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AfD |
2 |
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SPD |
2 |
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Bündnis 90/Die Grünen |
1 |
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BfHo/PARTEI |
1 |
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Vertreter*innen der Jugendhilfe |
5 |
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Einstimmig beschlossen |
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Dafür: |
14 |
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Dagegen: |
0 |
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Enthaltungen: |
0 |
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Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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136,2 kB
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