17.03.2026 - 3.4 ESF Plus-Bundesprogramms "Bildung, Wirtschaft, ...

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Wortprotokoll

Herr Mechnich begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Herrn Hoffmann vom Fachbereich Integration, Zuwanderung und Wohnraumsicherung.

 

Herr Hoffmann berichtet über das ESF Plus-Bundesprogramm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im  Quartier“ (siehe Anlage) .

 

Herr Mechnich dankt für den erfreulichen Vortrag.

Frau Buchholz bedankt sich auch für den Vortrag. Es sei toll, dass es eine Perspektive gebe. Sie fragt, ob die beiden Beratungsstellen bestehen bleiben. Sie möchte außerdem wissen, warum die Träger nicht die Gelegenheit bekommen hätten, ihre Arbeit vorzustellen. 

 

Herr Hoffmann erklärt, dass der zeitliche Rahmen nicht hätte eingehalten werden können, wenn man die Fälle dargestellt hätte. Die beiden Beratungsstellen blieben erhalten. 

 

Herr Fröhning ergänzt, dass man natürlich im Nachgang des Projektes die Fachhochschule bitten könne, hier im Ausschuss die wissenschaftliche Arbeit vorzustellen, wenn das gewünscht sei. In dem Zusammenhang könnte man dann auch die Teilprojektpartner einladen, um ihre Arbeit vorzustellen.

 

Herr Gunnemann begrüßt den Vorschlag von Herrn Fröhning. Er wolle betonen, dass es eine sehr gute Kooperation zwischen der Stadtverwaltung, den beiden Trägern und der Fachhochschule gebe. Das sei mit den Zahlen eindrucksvoll belegt worden. Er gehe davon aus, dass man hier mit diesem Projekt einen ganz wichtigen Beitrag zur Integration von Menschen leiste. Man könne viele Beispiele nennen, wo man Menschen in den ersten Arbeitsmarkt oder in Ausbildung habe vermitteln können. Das Allerwichtigste hierbei sei, dass es gelungen sei, das Vertrauen der Menschen zu gewinnen. Es gebe auch noch ein ähnliches Projekt, das man hier vorstellen könne. Die Basis und der Schlüssel zu allem sei es, Vertrauen zu den Menschen und den Zielgruppen aufzubauen.      

 

Herr Hoffmann und Herr Fröhning beantworten Fragen von Herrn Budak und Frau Grahl.

 

Frau Soddemann weist darauf hin, dass das Projekt BIWAQ eine Folgekette von  Projektkonstellationen sei. Ausgangspunkt sei die Soziale Stadt gewesen. Daraus ergäben sich für die Verwaltung in der Antragsstellung bestimmte Schwerpunkte, die man wählen müsse. Man habe aus dem Grund weitermachen und einen Folgeantrag stellen dürfen, weil man alle Zielquoten erreicht habe. Es gebe dort einen Überhang an Antragstellern. Man agiere nicht nur auf der Seite derjenigen, die Hilfe suchten, sondern man werbe auch auf der Arbeitgeberseite, um die Menschen in Arbeit zu vermitteln. Die Quoten zeigten, dass man damit erfolgreich sei. Sie hoffe, dass man die Verlängerung bekomme. Es sei gut, dass mittlerweile auch die Menschen aus den anderen Quartieren den Weg dorthin fänden.

 

Herr Hoffmann beantwortet Fragen von Herrn Bohammouchi und Herrn Häßner.

 

Herr Fröhning ergänzt, dass er davon ausgehe, dass viele der Fragen von Herrn Häßner letztendlich im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung durch die Fachhochschule beantwortet werden könnten. Gerade diese Fragen seien ja auch in dem Zusammenhang sehr interessant, welche Menschen man überhaupt erreiche und wie die Arbeitsverhältnisse ausgestaltet werden können. Grundsätzlich sei es sehr sinnvoll, wenn die Menschen überhaupt erst einmal an den Arbeitsmarkt herangeführt würden und Erfahrungen machten, die sie dann für ihren weiteren Lebensweg gebrauchen könnten.

 

Herr Schmitz ergänzt die Ausführungen aus Sicht des Jobcenters. Wenn man aus dieser Perspektive auf diesen Personenkreis schaue, der dargestellt worden sei, sei festzustellen, dass es sich um Menschen handele, die länger nicht in Beschäftigung seien und die Sprachdefizite hätten. Selbst wenn es um eine Beschäftigung gehe, die nur 6 Monate dauere, sei das für diesen Personenkreis schon ein Erfolg. Es gehe letztendlich darum, dass man es schaffe, den Arbeitgeber davon zu überzeugen, sich einen persönlichen Eindruck zu verschaffen. Wenn man sich die Zahlen anschaue, sehe man, dass es sich um ein erfolgreiches Projekt handele. Der von Herrn Gunnemann angsprochene Vertrauensaufbau dieser Menschen zu den Kollegen in den Beratungsstellen sei das Entscheidende. Dort würden sie über einen langen Zeitraum begleitet. Es sei für die Stadtgesellschaft eine große Chance, sich intensiver um diesen Personenkreis kümmern zu können und Perspektiven zu schaffen. Darum gehe es bei diesem Projekt.

 

Herr Häßner erklärt, dass er hoffe,  dass die von ihm gestellten Fragen im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung beantwortet werden können.

 

Frau Soddemann bejaht die Frage von Frau Fischer, ob das Projekt BIWAQ auch in der Integreat App genannt werde.  

 

Herr Hoffmann berichtet, dass man diese App genutzt habe, weil das Projekt dort in verschiedenen Sprachen vorgestellt werde. Das sei seines Erachtens ein guter Weg, die Information zu transportieren.

 

 

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Anlagen

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