17.03.2026 - 5.1.1 Antrag der SPD-Fraktio...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1.1
- Datum:
- Di., 17.03.2026
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Sabine Hogrebe
- Beschluss:
- zurückgezogen
Wortprotokoll
Frau Köppen weist darauf hin, dass es einen inhaltlichen Zusammenhang dieser beiden Anträge gebe. Man habe in der letzten Sitzung des SID die 1. Lesung beantragt und vereinbart, sich in der Zwischenzeit zusammenzusetzen. Das habe man auch getan und gemeinsam beraten. Das Ergebnis sei gewesen, dass man die Anträge in der Form nicht aufrecht erhalten wolle. Das Gespräch mit Frau Soddemann und den Kollegen aus dem Fachbereich sei in der Sache sehr hilfreich gewesen. Man sei mit der Vorgehensweise, die man dort vereinbart habe, einverstanden. Aus dem Grund ziehe man diese Anträge erst einmal zurück.
Frau Soddemann weist darauf hin, dass – wie bereits in der letzten Sitzung angesprochen - der Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bereits beschlossen worden sei. Man habe auch im Rahmen dieser Aktivitäten im Quartiersmanagement über den Zeitraum hinweg berichtet und Dinge in die Wege geleitet. Im dem Gespräch sei es darum gegangen, dass sichergestellt sei, dass man sowohl über den Fachbereich Integration, Zuwanderung und Wohnraumsicherung als auch über den Fachbereich Jugend und Soziales in Altenhagen und Remberg und ggf. auch an einer anderen Stelle Ansprechpersonen habe.Man habe darüber berichtet, dass man in den Sozialräumen bereits bestimmte Strukturen habe. Für Menschen, die ehrenamtlich tätig seien, würde die Ansprechbarkeit nun sichergestellt. In Altenhagen sei es bereits die ganze Zeit sichergestellt gewesen. Das sei der eine Strang. Der andere Strang bestehe darin, dass man weiterhin mit Bordmitteln – soweit das möglich sei - insbesondere auf den planerischen Stellen, die in beiden Fachbereichen vorhanden seien - das Quartiersmanagement entsprechend weiterentwickele. Auch in anderen Kontexten werde sich die Frage nach der Quartiersentwicklung stellen. Man werde verwaltungsintern diskutieren, wie man das über die Fachbereiche und Vorstandbereiche hinweg weiter unterstützen könne.
Herr Mechnich bedankt sich bei Frau Soddmann für die Ausführungen.
Empfehlungsbeschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, gemäß des Beschlusses DS 0745/2023 (SID 19.09.2023) zur Etablierung von Netzwerkkoordinationsstellen in den Sozialräumen Hagen Zentrum/Remberg und Altenhagen/Eckesey-Süd, sofern nicht bereits erfolgt, bis Mitte 2026 entsprechende kommunale Koordinationsstellen einzurichten und die in Aussicht gestellten Sozialraum-Konzepte (einschließlich genauer Aufgabenprofile für die Koordinationsstellen) für die genannten Bezirke vorzulegen.
Eine übergeordnete Sozialraum-Gesamtstrategie für Hagen unter besonderer Berücksichtigung des Stadtumbaus und des Umgangs mit Problemimmobilien soll mittelfristig aus diesen Konzepten erwachsen.
Die Verwaltung wird ferner beauftragt, jedes Quartal unter dem Tagesordnungspunkt „Sozialraumentwicklung Hagen“ in den Sitzungen des SIDs ein Update zum Umsetzungsfortschritt zu geben und darzulegen, wie sich der Stadtumbau auf die Sozialraumsituation und die kommunalen Planungen in den Hagener Bezirken auswirkt.
Die Verwaltung wird zudem beauftragt, in der nächsten Sitzung eine Übersicht über bereits gestellte Förderanträge und/oder anvisierte Förderprogramme zur Umsetzung des Beschlusses von 2023 vorzulegen.
Die benötigten Mittel zur Etablierung der Koordinationsstellen sollen in den Doppelhaushalt 2026/2027 eingestellt werden.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
92,9 kB
|
