19.05.2026 - 5.3 Anregung nach § 24 GO: Aufstellung eines großen...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.3
- Datum:
- Di., 19.05.2026
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB01 - Oberbürgermeister
- Bearbeitung:
- Marco Zeh
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Frau S. regt an, den Weihnachtsmarkt künftig stärker christlich zu gestalten. Sie schlägt vor, einen übergroßen Adventskranz aufzustellen, dessen Kerzen jeweils an den Adventswochenenden feierlich entzündet werden könnten.
Als Vorbild nennt sie eine entsprechende Veranstaltung in Bayern, bei der sich Bürgermeister und Geistliche am Samstagabend zum Entzünden des Adventskranzes zusammengefunden hätten. Begleitet worden sei dies von einer Adventsfeier mit den Bürgerinnen und Bürgern, einer Andacht, gemeinsamem Singen sowie dem Entzünden eines Friedenslichtes.
Nach Auffassung der Antragstellerin könne ein ähnliches Konzept auch in Hagen umgesetzt werden. Viele Menschen würden beispielsweise nach Dortmund fahren, um gemeinsam Weihnachtslieder zu singen. Ein vergleichbares Angebot könne daher auch in Hagen auf Interesse stoßen.
Darüber hinaus hebt sie hervor, dass Gebet und christliche Traditionen Bestandteil einer solchen Veranstaltung sein könnten. Die Ausgestaltung müsse dabei nicht konfessionell gebunden sein, sondern könne ökumenisch erfolgen. Denkbar seien kurze Andachten oder ergänzende Programmpunkte für Kinder.
Zur Umsetzung schlägt Frau S. vor, die Kirchengemeinden in Hagen einzubinden. Diese verfügten über geeignete Rednerinnen und Redner sowie Chöre. Zudem seien mit der vorhandenen Bühne, technischer Ausstattung sowie einem Sicherheitskonzept durch die Muschel bereits wichtige organisatorische Voraussetzungen gegeben.
Herr Schmidt bedankt sich bei der Antragstellerin für ihre Anregung.
Herr J.Fischer begrüßt ausdrücklich die Aufrechterhaltung christlicher Traditionen.
Herr Szuka bedankt sich ebenfalls für den Vorschlag, gibt jedoch zu bedenken, dass auf eine klare Trennung zwischen Kirche und Staat geachtet werden müsse. Er vertritt die Auffassung, dass sich die Stadt aus derartigen Veranstaltungen eher heraushalten sollte. Die Organisation sehe er vielmehr bei den Kirchengemeinden und freien Kirchen. Gleichwohl äußert er Verständnis und Sympathie für den Vorschlag.
Herr Wortmann schlägt vor, den ACK (Arbeitskreis Christlicher Kirchen), bestehend aus katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirchen, einzubeziehen. Auch er sieht die Stadt nicht als primären Ansprechpartner.
Herr Mumm vertritt ebenfalls die Auffassung, dass die Kirchen federführend tätig werden sollten, während die Stadt gegebenenfalls unterstützend durch die Bereitstellung des Geländes sowie die Einbindung in den Weihnachtsmarkt mitwirken könne.
Herr Dr. Bücker weist darauf hin, dass die Angelegenheit thematisch nicht unmittelbar durch diesen Ausschuss bearbeitet werden könne. Zudem gebe es keinen anderen zuständigen Ausschuss. Er empfiehlt daher, sich mit diesem Anliegen an andere geeignete Stellen zu wenden.
Herr Schmidt fasst zusammen, dass die Aufgabe aus seiner Sicht vor allem darin bestehe, die beteiligten Akteure zusammenzubringen. Er verweist dabei unter anderem auf den Schaustellerverein, der sich bereits im Vorfeld offen gezeigt habe, sowie auf die Kirchengemeinden, die ebenfalls eingebunden werden könnten.
Er schlägt vor, die Anregung zunächst zur Kenntnis zu nehmen und der Verwaltung zu überlassen, die relevanten Beteiligten für einen weiteren Austausch an einen Tisch zu bringen
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
72 kB
|
