21.04.2026 - 4.5 Sachstandsbericht Lenneradweg

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Wrobel vom Planungsbüro Bramey.Bünermann Ingenieure GmbH stellt die aktuellen Planungen vor.

Frau Kuschel-Eisermann als Antragstellerin bedankt sich für den Vortrag, stellt aber die Frage, warum ein Planungsbüro beauftragt wird, wenn noch nicht mit den Eigentümern gesprochen worden ist. Desweiteren möchte sie wissen, darum die Verwaltung bislang nicht an die Eigentümergemeinschaft herangetreten ist, um einen Umlaufbeschluss zur Nutzung der benötigten Flächen zu erhalten und warum noch keine Gespräche mit der Firma Bilstein stattgefunden haben. Sie kann nicht verstehen, dass die Öffnung zur Lenne ein Hinterungsgrund für die Planung war, da im InSEK schon bei der Auschreibung der Bereich der Öffnung bekannt war. Sie erkundigt sich nach der Meinung des Kanuvereins zur Planung.

Herr Bifulco kann den Unmut der Mitglieder der Bezirksvertretung nachvollziehen, bittet aber um Verständnis für die Personalsituation im Fachbereich und in der Abteilung. Er sagt die schriftliche Beantwortung der Fragen zu.

Herr Heinze weist daraufhin, dass die Bezirksvertretung bereits in 2020 die vorgestellte Variante beschlossen hat. Er fragt nach, warum es entlang der Kanustrecke keinen gemeinsamen Fuß- und Radweg geben soll, um den Kanuten möglichst viel Platz zu geben. Herr Wrobel erläutert, dass in diesem Abschnitt ausreichend Platz für einen getrennten Fuß- und Radweg existiert. Herr Heinze ergänzt, dass es in 2020 bereits Gespräche mit der Firma Bilstein gegeben habe und nur noch die Frage offen gewesen sei, ob ein Nutzungsrecht eingeräumt werde oder die Fläche von der Stadt angekauft werden soll. 

Herr Bifuclo macht darauf aufmerksam, dass es an der Engstelle einen gemeinsamen Fuß- und Radweg geben soll und sich gleichzeitig dort auch die Ausstiegsstelle der Kanustrecke befinde. Man sei mit dem Servicezentrum Sport im Austausch über die Verlegung der Ausstiegsstelle. Die Verlegung der Ausstiegsstelle sei nicht Bestandteil der Beauftragung an das Planungsbüro gewesen. 

Herr Schmidt lehnt eine Lösung über die Straße „Im Weinhof“ wegen des Lkw-Verkehrs ab.

Herr Schuh schlägt für den Bereich der Engstelle eine Ausschilderung „Fahrbahnverengung“ vor, um die Bäume zu erhalten. Des Weiteren geht er auf die Historie des Planungsverfahrens über die Beschlussfassung der lennenahen Variante in 2021, einen Zwischenbericht in 2022 über fehlende Sachverhalte zu Grundstücksangelegenheiten für die Ausbauplanung bis zur Formulierung in der aktuellen Vorlage, dass Gespräche mit der Firma Bilstein und den Eigentümern angestoßen worden sind, ein. Er möchte daher gerne den Zeitplan erhalten, wann welche Gespräche geführt worden sind.

Herr Wrobel äußert, dass eine Radwegeführung von 2,75 m sehr eng bemessen sei und rät daher von einer Verschmälerung ab.

Bezirksbürgermeister Glod hat von einem Eigentümer erfahren, dass das Schreiben der Verwaltung erst im November 2025 eingegangen sei.

Herr Koch hat den Eindruck, dass die Stadt gar nicht gewillt ist, den Radweg zu bauen.

Frau Gerull vertritt die Interessen der Kanuten und sieht Probleme bei Veranstaltungen, wenn Trailer bei Veranstaltungen abgeladen und abgestellt werden. Sie möchte wissen, ob bei Kanuveranstaltungen der Weg gesperrt werden muss, was zu Kosten führen würde und wer die Kosten für die Verlegung der Ausstiegsstelle trage. Sie fragt sich, ob die verkürzte Kanustrecke dann noch wettkampftauglich sei.

Herr Bifulco bejaht, dass bei Veranstaltungen der Weg gesperrt werden müsse. Als Umleitungsstrecke käme dann die Straße „Im Weinhof“ zum Tragen, ähnlich wie während Hochwasserzeiten. Die weiteren Fragen können erst zu einem späteren Zeitpunkt beantwortet werden. Erst einmal seien die Gespräche mit dem Servicezentrum Sport abzuwarten.

Frau Kuschel-Eisermann fragt nach, ob es sich um eine oder mehrere Eigentümergemeinschaften handelt. Sie schlägt vor, die „Hochwasser“-Alternative durch „Im Weinhof“ bereits jetzt als Radweg zu kennzeichnen, bis die Planungen an der Lenne abgeschlossen sind, um erst einmal überhaupt einen Radweg zu haben.

Herr Wiegmann fragt sich, warum eine Planung vorgelegt wird, die bereits schon vor fünf Jahren beschlossen worden ist. Er hält eine Verschmälerung des Weges für kritisch, wenn Radfahrer, Fußgänger und Kanuten sich den Weg teilen und hält eine Verkehrsführung durch die Straße „Im Weinhof“ nicht für sinnvoll.

Herr Glod sieht die Problematik darin, dass die Eigentümergemeinschaft und die Firma Bilstein bislang noch nicht zugestimmt haben. Außerdem hält er es für fraglich, dass Firma Bilstein mit dem Wegfall von bis zu 30 Parkplätzen einverstanden ist. Es ist ihm ein Rätsel, warum diese Fragen nicht in den letzten fünf Jahren geklärt worden sind.

Herr Bifulco räumt Versäumnisse in die Verwaltung und im Fachbereich ein und berichtet von anstehenden Umstrukturierungen. Es bestehe aber weiterhin der Wunsch der Verwaltung den Radweg zu planen und zu bauen. Er wirbt um das Vertrauen der Politik.

Herr Schmidt ist beruhigt, dass die Verwaltung erkannt hat, dass in der Vergangenheit etwas schief gelaufen ist.

Herr Glod bittet um zeitnahe rechtliche Prüfung des Nutzungsverhältnisses.

Frau Kuschel-Eisermann stellt für die CDU-Fraktion in Absprache mit der Fraktion der Bürger für Hohenlimburg den Sachantrag nach § 16 Geschäftsordnung, über den der Bezirksbürgermeister abstimmen lässt.

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Beschluss zum Sachantrag:

Die Verwaltung wird beauftragt, in der Sitzung am 10.09.2026 über die Ergebnisse der Gespräche mit der Firma Bilstein, der Eigentümergemeinschaft und dem Kanuverein zu berichten.

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthalten

Bürger für Hohenlimburg

3

 

 

CDU

3

 

 

AfD

2

 

 

SPD

2

 

 

Bündnis 90/Die Grünen

1

 

 

BSW

-

 

 

 

 

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

11

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

 

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Anlagen zur Vorlage

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