25.06.2026 - 8.1 Hitzeaktionsplan der Stadt Hagen

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Frau König erläutert den Hitzeaktionsplan, wie er als Anlage 1 Gegenstand der Niederschrift ist.

 

Herr Adam nennt Vorschläge, welche seiner Meinung nach kurzfristig Verbesserungen herbeiführen könnten:

In einigen Bussen funktioniere die Klimaanlage nicht. Er bittet darum, diesbezüglich auf die Hagener Straßenbahn AG einzuwirken.

Die Öffnungszeigen der Freibäder sollten ausgeweitet und bei heißem Wetter angepasst werden.

Er fragt nach Fördermitteln für die Entsiegelung von Flächen. Er habe festgestellt, dass In Haspe keine kühlen Orte aufgeführt wurden.

 

Frau König antwortet, dass sie mit den Busunternehmen in Kontakt stehen und sie Teilnehmer im Steuerungskreis sind. Die Interaktionskarte, in der die kühlen Orte aufgeführt sind, sei ein Partizipationsprojekt. Sie bittet darum, diesbezüglich Werbung zu machen. Jeder könne hier kühle Orte bzw. Schattenplätze auf öffentlichen Flächen markieren. Es gebe Fördermittel, welche beantragt werden könnten, diesbezüglich bestehe Kontakt mit der Fernuniversität Hagen.

 

Herr Geitz erklärt die technischen Gründe, warum die Klimaanlagen in Bussen nicht ausreichend kühlen. Bei den derzeitigen hohen Temperaturen und vollen Bussen mit vielen Menschen, welche weitere Wärme abgeben, können die Klimaanlagen in den Bussen die Temperatur nicht ausreichend runter kühlen, sie seien nicht defekt, sondern können die erforderliche Leistung nicht erbringen. In E-Bussen sei die Leistungsfähigkeit der Klimaanlagen noch geringer. Ein voller Bus könne die nötige Kühlleistung nicht erbringen.

 

Frau Bremser bezieht sich auf die Refill-Stationen und fragt, ob diesbezüglich auch die Hebammenpraxen, die VHS und Physiopraxen mit einbezogen wurden.

 

Frau König antwortet, dass sich die Hebammenpraxen mit im Steuerungskreis befinden. Alle Physiopraxen wurden angeschrieben. Zusätzliche Meetings wurden angestrebt. Das Thema der Refill-Stationen ist eine Initiative, welche noch weitläufig angepasst werden soll.

 

Herr Gronwald spricht das Thema der Versiegelung an, welche z. B. durch den erforderlichen Bau von neuen Kitas entsteht. Er nennt das Beispiel der Kita an der Rembergstraße, welche auf dem Gebäude über dem Penny-Markt entstanden ist. Für diese Kita musste keine Grünfläche versiegelt werden.

 

Herr Müller bezieht sich auf das Informationsmaterial und die Flyerverteilung und regt an, dieses auch an ältere Menschen zu verteilen, welche z. B. in Seniorenwohnungen leben.

 

Frau König antwortet, dass Wohlfahrtsverbände, wie z. B. die AWO oder die Caritas am Meisten Infomaterial abrufen.

 

Herr Engel macht auf die Situation in Pflegeheimen für ältere Menschen, aber auch für Mitarbeitende aufmerksam. Dort seien keine Klimaanlagen vorhanden.

 

Frau König ist es bewusst, dass in den Pflegeheimen unbedingt Hitzeschutz unternommen werden muss

 

Herr Geitz regt an, Klimaanlagen in Pflegeheimen zukünftig für Neubauten zur Pflicht zu machen.

 

Frau König sieht für alle Verbesserungen eine langfristige Umsetzung.

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Empfehlungsbeschluss:

Der Hitzeaktionsplan für die Stadt Hagen wird zur Kenntnis genommen.

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Abstimmungsergebnis:

 

x

 Zur Kenntnis genommen

 

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=1000298&TOLFDNR=1029435&selfaction=print