11.06.2026 - 8.6 Hitzeaktionsplan der Stadt Hagen

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Herr Stockmann führt ausführlich in den Hitzeaktionsplan ein und stellt sich im Anschluss den Fragen der Bezirksvertretung.

 

Frau Buchholz fragt nach, wann der bereits installierte und über die Wintermonate abgebaute Trinkbrunnen in der Innenstadt wieder angebracht wird. Dieser wurde zwischenzeitlich zwar montiert, ist aber nun wieder abgeklebt.

 


 

Herr Stockmann bedauert, dass der Trinkbrunnen derzeit instandgesetzt werden muss. Dieser wird auf jeden Fall zeitnah wieder in Betrieb genommen.

 

Weiter möchte Frau Buchholz wissen, wie es mit Fördermöglichkeiten aussieht, um in verschiedensten sozialen Bereichen Maßnahmen gegen die Hitze treffen zu können.

 

Herr Stockmann wird die Bezirksvertretung auf dem laufenden halten, falls zukünftig Fördergelder für diesen Zweck verfügbar sind.

 

Frau Bartscher möchte anmerken, dass aus ihrer Erfahrung in Griechenland in den Sommermonaten Fleyer zum Umgang mit der Hitze in den Schulen verteilt wurden.

 

Herr Stockmann klärt auf, dass diese Maßnahme hier ebenfalls bereits umgesetzt wird.

 

Frau Slaby fragt nach, ob es möglich wäre Apotheken oder ähnliche Geschäfte Getränke anbieten zu lassen. Ist es möglich in Bussen darüber aufzuklären, wo es möglich ist in Hagen kostenlos Wasser zu erhalten.? Sie schlägt vor, dass als weitere Kühlorte auch Kirchen aufgenommen werden könnten.

Herr Stockmann macht auf die sogenannte „Refill-Aktion“ aufmerksam. Hier können Geschäfte durch das Aufbringen eines Aufklebers in Form eines Wassertropfens darauf aufmerksam machen, dass es unter ihrem Dach die Möglichkeit gibt, kostenlos Wasser nachzufüllen. Allein in Hagen beteiligen sich zurzeit 60 Geschäfte an dieser Aktion. Auch an dem Projekt Kühloasen in der Stadt wird weitergearbeitet. Es erfolgen in nächster Zeit gezielte Standortanalysen. Zu dem Vorschlag, Kirchen mit aufzunehmen, muss gesagt werden, dass hier die Öffnungszeiten problematisch sein können. Zudem reicht es nicht, die Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen, vielmehr muss Personal vor Ort sein. Eine weitere Maßnahme muss sein, das Entsieglungspotential in Hagen zu ermitteln. Hier ist das Umweltamt in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dortmund in der kommenden Woche vor Ort.

 

Herr Fischer bedankt sich für den sehr informativen Vortrag und die umfangreiche Beantwortung der Fragen.    

 

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Empfehlungsbeschluss:

Der Hitzeaktionsplan für die Stadt Hagen wird zur Kenntnis genommen.

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Anlagen zur Vorlage