22.01.2026 - 2 Einwohnerfragestunde

Reduzieren

Wortprotokoll

Herr Aßmuth trägt vor, dass er bereits in der Sitzung am 08.07.2025 vorgesprochen und sein Anliegen vorgetragen hat. Leider sei bis heute nichts passiert und er habe bislang keine Antwort von der Verwaltung erhalten.

Herr Thomys von der Bauverwaltung sichert eine Überprüfung zu.

Er bekundet, dass am Gebäude der Hummelbachstr. 57 ein Fenster defekt sei und drohe auf den Gehweg zu fallen. Er möchte wissen, ob diese Gefahr beseitigt werden kann.

Als weiteren Punkt spricht er die mittlerweile verblichene Fahrbahnmarkierung im Kreuzungsbereich Eilper Straße / Delsterner Straße an und möchte erfahren, ob diese erneuert werden kann. Herr Dahme sichert ihm zu, eine Antwort von der Verwaltung zu erhalten.

 

Eine Anwohnerin möchte wissen, ob die Möglichkeit besteht, die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Selbecker Str. von 30 km/h wieder auf 50 km/h umzuwandeln, dies sei auf einer anderen Strecke nach Eröffnung der Brücke angeordnet worden.

Herr Dahme erklärt, dass in den Anordnungen verschiedene Begründungen aufgezeigt wurden und sie deshalb unterschiedlich zu bewerten seien. Insbesondere der marode Kanal unter der Selbecker Straße war ein Grund für die Reduzierung auf 30km/h.

Weiterhin wird gefragt, wann die Sanierung der Selbecker Str. erfolgen wird.

Herr Dahme teilt mit, das Haushaltsmittel dafür bereitgestellt werden müssten. Ob das noch in 2026 erfolgt, sei unwahrscheinlich. Die Sanierungsmaßnahmen sollen im Zuge der Kanalarbeiten durchgeführt werden. Ein genauer Zeitpunkt sei derzeit nicht bekannt.

Frau Reichl erklärt, dass die Umgehungsstraßen zwar stark beschädigt seien, aber kein genauer Zeitpunkt für die Sanierung genannt werden kann.

 

Auf die Frage von Anwohnenden, ob es ein Planziel gibt und Haushaltsmittel vorgesehen sind, erwidert Frau Reichl, dass sie keine Informationen diesbezüglich hat.

Herr Dahme informiert, dass Mittel vom Land nur für StraßenNRW zur Verfügung stehen. Für die Sanierung der Selbecker Str. sei die Stadt Hagen zuständig.

 

Weiterhin regt ein Anwohnender an, im Bereich der Siedlung „Zur Höhe“ den fußläufigen Weg „In der Hemke“, der in einem Bogen zur Selbecker Straße führt, so zu ertüchtigen, dass dieser in Notfallsituationen von Rettungsfahrzeugen befahren werden kann. Ein Alternativzugang zur Haupterschließung wäre hier hilfreich, damit eine Gefahrenlage wie am Silvesterabend nicht erneut stattfindet.

 

Ein weiterer Anwohner nimmt Bezug auf das Löschwasserkonzept 2024 (Vorlage 0758/2024). Diese sagt aus, dass für das Wohngebiet ein Löschwasserbedarf von 48m³/h in einem Zeitraum von 2h erforderlich sei. Aktuell standen nur 6m³/h zur Verfügung. Hier sollte laut Enervie im September 2024 eine neue Pumpe verbaut werden, die einen Bedarf von 24m³/h abdecken sollte. Nach Aussage des Anwohners sei eine Verbesserung zwar zu merken, aber nicht wesentlich. Er möchte wissen, warum nicht eine größere Pumpe eingebaut wurde. Dem erwidert Herr Lenke, dass die Feuerwehr nicht für die Errichtung von Pumpstationen zuständig ist und ihre eigenen Pumpen bei Einsätzen mitbringt.

Herr Lenke betont, dass nur Enervie diese Frage beantworten kann.

 

Frau B. teilt ihre Besorgnis mit. Sie sei immer davon ausgegangen, dass vorhandene Hydranten genügend Wasser vorrätig hätten. Sie möchte wissen, wer dafür zuständig ist.

 

Frau St. betont ebenfalls, das der fehlende Wasserdruck sie beängstigt. Sie stellt klar, dass seit dem Brand die Situation (Frischwasser) sich verschlechtert hat. Auf Nachfrage bei Enervie  hätte man ihr geraten, einen Klempner zu beauftragen.

Sie möchte erfahren, wie es weitergeht.

 

Frau W. äußert Ihre Bedenken was passiert wäre, wenn der Wind in der Silvesternacht sich noch verstärkt hätte.

 

Herr H. bietet an, dass bei Brandteinsätzen auch die privaten Teiche zur Wasserversorgung genutzt werden könnten.

 

Herr St. reicht seine Frage schriftlich ein. Sein 15 jähriger Sohn möchte wissen, wie es sein kann, dass für die Löschwasserversorgung eine GmbH oder AG zuständig ist.

 

Frau S. reicht ihr Anliegen auch schriftlich ein. Sie schreibt, dass seit dem Löscheinsatz in der Silvesternacht, der Wasserdruck eine Katastrophe ist. Sie möchte wissen, was von Enervie unternommen wird, um dieses Problem zu lösen. Weiterhin möchte sie erfahren, was mit dem Löschwasserteich ist, der angeblich vorhanden sein soll.

 

 

 

 

 

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