26.02.2026 - 1 Einwohnerfragestunde
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 26.02.2026
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr S. aus Altenhagen möchte im Zusammenhang mit dem Abriss der “Ebene 2“ und der damit verbundene Stützmauer wissen, wohin der Verkehr dann umgeleitet wird und welche Buslinien zukünftig noch durch Altenhagen fahren werden. Insgesamt möchte er wissen, ob es hierfür bereits ein Konzept gibt.
Des Weiteren fragt er nach, ob die Bürgerinnen und Bürger in dieser Legislaturperiode erneut mit einer Grundsteuererhöhung rechnen müssen.
Herr Oberbürgermeister Rehbein erklärt, dass eine solche Erhöhung mit dem heute einzubringenden Haushalt nicht geplant ist. Für die nächsten zwei Haushalte sei dies nicht geplant, allerdings kann hierzu keine seriöse Antwort gegeben werden, da die finanzielle Entwicklung nicht auf so lange Zeit abzusehen ist.
Herr Keune merkt an, dass im letzten Jahr im Rat das Konzept für den zukünftigen Ausbau beschlossen worden ist. Dieser gilt als Grundlage für den Abriss, nach diesem Konzept werden die Buslinien anschließend auch wieder fahren, sofern in den nächsten Jahren hierzu nichts abweichendes beschlossen wird. Die Zeit während der Baumaßnahme werde derzeit geplant. Der WBH erstellt aktuell im Rahmen des ersten Bauabschnittes die Abbruchplanung, damit verbunden ist die Planung der Umleitungskonzepte inkl. ÖPNV.
Herr H. spricht die Drucksachen-Nr. 1036/2026 – Bebauungsplan Nr. 1/26 (727) Erweiterung Brucker Platz – an, welche als TOP I.6.15 beraten werden soll. Aus dieser ist zu entnehmen, dass Belange von Menschen mit Behinderungen nicht betroffen seien. Im Behindertenbeirat sei dies bereits diskutiert worden. Da die bauliche Situation sehr wohl diese Belange betreffe, bittet er darum, den Zusatz aufzunehmen, dass besonders behindertengerecht gebaut werden soll. Grundsätzlich bittet er darum, diese Belange in den Vorlagen zu beachten und umfänglicher darzustellen.
Herr Keune entgegnet, dass dieses bei den Planungen berücksichtigt wird. In der angesprochenen Vorlage geht es allerdings lediglich um einen Aufstellungsbeschluss und nicht um die konkrete Planung von Bauwerken, daher sind die Belange von Menschen mit Behinderungen noch nicht besonders betroffen. In noch folgenden Entscheidungen wird dieses der Fall sein und das wird dann auch in den Vorlagen berücksichtigt.
Herr Oberbürgermeister Rehbein ergänzt, dass die Verwaltung die Darstellungsform verifiziert.
Herr H. spricht den Bühnenball des Theaters an. Restkarten konnten von den Mitarbeitenden ermäßigt gekauft werden. Er schlägt vor, dass zukünftig bei nicht ausverkauften Vorstellungen die Restplatzkarten vergünstigt an einkommensschwache Menschen vergeben werden sollten.
Herr Oberbürgermeister Rehbein sagt zu, dass diese Anregung an das Theater weitergegeben wird.
