26.06.2025 - 6.2 Schulentwicklungsplanung aktueller Stand - münd...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.2
- Sitzung:
-
Sitzung des Schulausschusses
- Gremium:
- Schulausschuss
- Datum:
- Do., 26.06.2025
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Frau Soddemann stellt die Präsentation zur Schulentwicklungsplanung vor. (Anlage bereits direkt nach der Sitzung am 26.06.2025 per Mail versendet)
Frau Graf erkundigt sich, ob man mit dem Projekt Humpertstr. nach den aktuellen Hochrechnungen nicht eventuell doch etwas zu spät dran sei, um die prognostizierten Schülerzahlen noch gut versorgen zu können.
Weiterhin möchte sie wissen um wie viele Züge es sich bei der Erweiterung der Realschule Heinrich-Heine handle.
Zudem möchte sie gerne wissen, wie viele Kinder auf der aktuellen Warteliste der zugezogenen Kinder stehen. In dem Zuge erfragt sie auch, wie es mit der Containeranlage am THG aussehe. Sie hätte von einer Geruchsbelästigung in der Anlage gehört.
Frau Soddemann antwortet, dass die Grundschule an der Humpertstr. als Entlastung für die gesamte Innenstadt gedacht sei, nicht nur für den Bereich Mitte. Für den Bereich Mitte sei dringend die Grundschule an der Södingstr. notwendig, um Entlastung zu schaffen.
Sie macht deutlich, dass sie froh sei, wenn die Entlastungen so stattfindet wie derzeit geplant. Ob es ein wenig zu spät sei, könne man derzeit noch nicht genau sagen. Nach den aktuellen Hochrechnungen aus dem Kitabereich sei dies aber ausreichend. Der Faktor den man nicht mitrechnen könne, sei die Zuwanderung. Sie sei aber aktuell guter Dinge, dass die Planung so ausreiche.
In Bezug auf die Realschule Heinrich-Heine erläutert Frau Soddemann, dass man zunächst erstmal von einem Zug spreche, aber dass dies auch eine bedarfsgerechte Erweiterung sei. Räumlich seien zwar mehr Möglichkeiten offen, aber man werde hier zunächst nur bedarfsgerecht erweitern. Die Warteliste im Sekundarbereich I betrage derzeit rund 200 SchülerInnen.
Zur Containeranlage am THG erklärt sie, dass gegen den Rattenbefall vorgegangen wurde und es diesen nicht mehr gebe. Bei der Nutzung der Containeranlage warte man derzeit auf die Konzepte der entsprechend beteiligten Schulen. Diese Konzepte werden in Zusammenarbeit mit der oberen Schulaufsicht erarbeitet, da diese auch die SchülerInnen auf die Schule verteile.
Es sei im Plan, dass man die Container zum neuen Schuljahr nutzen könne.
Herr König bedankt sich für den Vortrag. Er hätte gerne bis zum kommenden Mittwoch eine schriftliche Ausfertigung des Berichts, um im Infrastruktur- und Bauausschuss die dort vorgestellten Pläne mit diesen abgleichen zu können.
Er macht deutlich, dass er es nicht nachvollziehen könne, dass die Container auf dem Postsportplatz noch nicht in Betrieb genommen wurden und bereits für Entlastung sorgen, da diese Containeranlage bereits 2023 im Rat beschlossen wurde.
Auch dass die August-Hermann-Francke Schule noch nicht renoviert werde erschließe sich ihm nicht, da dieses Gebäude schon so lange freistehe.
Herr König weist zudem darauf hin, dass in der Auflistung das Albrecht-Dürer-Gymnasium fehle.
Er macht deutlich, dass rund 200 unversorgte SchülerInnen ein Skandal sei. Er möchte wissen, ob es nicht noch weitere Möglichkeiten gebe, um noch SchülerInnen unter zu bringen.
Frau Soddemann erklärt, dass die Präsentation an den Verteiler des Schulausschusses im Anschluss an die Sitzung gesendet wird.
Zum Albrecht-Dürer-Gymnasium erläutert sie, dass sie heute von der HEG die Rückmeldung erhalten habe, dass die Maßnahme im Plan sei und dass die Öffnung für 2026/2027 geplant sei.
Zu den 200 unversorgten SchülerInnen führt sie aus, dass sich mit den geplanten Entlastungsmaßnahmen die Liste zum neuen Schuljahresbeginn reduzieren werde, auch wenn Herr König recht behalte, dass dies durchaus ein Skandal sei, wenn man an die bestehende Schulpflicht in Deutschland denkt.
Derzeit erhalte man vom Land immerhin keine Zuweisungen mehr nach Hagen, was die Zahl der neuen Zuzüge immerhin reduziere.
Frau Pfefferer möchte wissen, ob sich die Schulverwaltung in der Lage sehe, gegebenenfalls dem LWL bei der Suche nach einem passenden Grundstück zu helfen, gesetzt dem Falle, dass der LWL Hagen eine Förderschule für Kinder mit motorisch-körperlichen Beeinträchtigungen zuspreche.
Frau Soddemann erklärt, dass die Schulverwaltung gerne bei der Grundstückssuche unterstützen wird, falls der LWL eine solche dringend benötigte Schule für Hagen vorsieht.
Anlagen
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(wie Dokument)
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268 kB
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