25.11.2025 - 9.1 Bericht über die Anwendung der Baumpflegesatzun...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Frau Selter äußert nochmal den Wunsch, der Naturschutzbeirat möchte mit der unteren Naturschutzbeirat eine Arbeitsgruppe zum Thema der Baumpflegesatzung gründen und bittet die Verwaltung, einen Termin zu benennen.

 

Auf Nachfrage von Frau Tommack bzgl. der Klimabäume erläutert Herr Gockel, es gebe Listen mit klimaresilienten Baumarten, denen eine bessere Anpassung und Verträglichkeit an die extremen Verhältnisse in den Städten im Zuge des Klimawandels zugetraut werde. Der Wirtschaftsbetrieb Hagen orientiere sich bei den Nachpflanzungen auch an diesen Listen. Als weiteren Maßstab stellt Herr Gockel die unterschiedliche Wertigkeit der Baumarten für die Biodiversität dar.

 

Der Wirtschaftsbetrieb Hagen ergänzt nach der Sitzung:

„Bei dem Begriff "Klimabäume" handelt es sich um Bäume, die eine besondere Resilienz auf definierten Standorten aufweisen. Oftmals werden dazu Versuchsbäume auf unterschiedlichen Standorten gepflanzt und teils mit Sensorik begleitet. Es gibt verschiedene Listen aus denen der Wirtschaftsbetrieb Hagen neben dem Biodiversitätsindex, Ästhetik, Funktion, Größe insbesondere oberirdisch (zweiter Rettungsweg) und unterirdisch Wurzel-Rohrleitungs-Interaktionen (DVGW GW 125-B1 (M)) und anderen Planungsparametern eine geeignete Baumart für den jeweiligen Standort auswählt.“

 

Frau Tommack kritisiert, dass es keine Angaben zu den Bäumen im Baugenehmigungsverfahren gebe und empfiehlt der Verwaltung, eine/-n Gärtner-/in oder Techniker/in bei der Bauordnung für Kontrollaufgaben einzustellen. Für Frau Selter könne dieser Aspekt auch in der Arbeitsgruppe thematisiert werden.

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