09.09.2025 - 4 Ökologisches Grünflächenmanagement, Sachstand -...

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Wortprotokoll

Frau Roth, Umweltamt, Projekt Stadtnatur, Kommunale Biodiversitätsstrategie und Nachhaltigkeitsmanagement, stellt das Ökologische Grünflächenmanagement anhand der Präsentation (s. Anlage) vor.

 

Frau Selter bedankt sich für den informativen Sachstandsbericht.

 

Herr Reh äußert seinen Unmut über die geringen Erfolge dieses Konzeptes. Das Positive sei, dass es diese Flächen noch gebe. 100.000 € seien 2019 eingestellt worden. Er kritisiert, die Flächen würden nicht fachgerecht gepflegt. Die Entwicklung der Artenvielfalt hänge aber stark von der richtigen Pflege ab. Das in der Praxis durchgeführte Mähen durch Landwirte könne das nicht leisten. Er äußert seine Enttäuschung auch darüber, dass nicht gesagt werden könne, was mit dem Geld passiert sei. Er habe gehofft, dass der WBH Maschinen angeschafft und Personal ausgebildet hätte. Das Monitoring stellt er infrage; es sei bekannt, dass durch die Extensivierung die Artenvielfalt zunehme. Die geringe Zunahme in Hagen sei durch die nicht fachgerecht durchgeführte Pflege bedingt. 

 

Herr Dr. Dr. Hülsbusch kann die Enttäuschung verstehen, verweist aber auf die hohen Preise für Geräte und Maschinen; 100.000 € seien zu wenig. Herr Borgmeier verweist darauf, die Mähzeiten in der Ausschreibung gezielter einzuschreiben.

 

Aus Sicht von Herrn Welzel sei die Fortführung des Monitorings erforderlich; eine Aushagerung dauere viele Jahre. Herr Dr. Dr. Hülsbusch schlägt vor, die Zeitspanne des zukünftigen Monitorings auszuweiten und das Geld in Pflege zu investieren.

 

Herr Rossa erläutert die negative Entwicklung durch Eutrophierung.

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Anlagen