02.12.2025 - 10 Anfragen gemäß § 18 der Geschäftsordnung

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Wortprotokoll

 

 

 

Herr Fritzsche fragt, wie mit der Kunstinstallation aus 2010 an der Brücke „Ebene 2“ umgegangen werde. Er fragt, ob bei der Planung des Abrisses der Brücke, die Sicherung der Kunst vorgesehen sei.

 

Weiterhin fragt er an, wie die Kunst im Lennebad (Mosaik) vor dem Abriss des Lennebades gerettet werden könne.

 

Frau Soddemann antwortet, dass mit den Künstlerinnen und Künstlern vertraglich geregelt worden sei, wie mit der Kunst an der Brücke, im Falle eines Abrisses, umgegangen werden dürfe.  

 

Zur zweiten Frage kann Frau Soddemann zur Zeit keine Aussage treffen, da für das Lennbad die HVG und HagenBad zuständig seien. Die Stadt Hagen sei im Austausch mit den Geschäftsführern.

 

Herr Schuh merkt an, dass es einen Beschluss gebe, wie die Kunst im Lennebad zu erhalten sei.

 

Frau Soddemann sagt zu, dieses prüfen zu lassen. Ebenso werde geprüft, wie realistisch es sei, den etwaigen Beschluss umzusetzen. Eine Recherche dazu werde erfolgen, denn es handele sich um ein großes Mosaik.

 

Frau Dr. Peternek fragt an, ob der Denkmalschutz zu dem Abriss der Brücke Ebene2 einbezogen wurde.

 

Frau Soddemann gibt zu bedenken, dass im Kultur– und Weiterbildungsausschuss keine Aussage dazu getroffen werden könne. Der zuständige Ausschuss sei der Infrastrukturausschuss. Eine Frage zum Denkmalschutz könne hier nicht beantwortet werden.

 

Herr Walter merkt an, dass in der Vergangenheit festgelegt worden sei, dass die Stadt ein behutsames Umgehen mit der Kunst vor Abriss eines Gebäudes festgelegt habe. 

 

Frau Soddemann verweist auf Prof. Dr. Stamm, der die Kunst und schützenswerte Artefakte im Auge habe. Die Formalitäten, das Urheberrecht und die Eigentumsrechte würden geprüft und gewahrt.

 

Herr Schuh fragt an, wie der Stand sei zur Würdigung des Hausmeisters Olschewski, Antrag aus der Sitzung 9/2025, 0719/2025.

 

Herr Prof. Dr. Stamm erläutert die Recherche zur Würdigung des Hausmeisters Boleslaus Olschewski. Die Entnazifizierungsakte sei studiert worden und kein Belastungskontext sei erwiesen. Eine Benennung einer Räumlichkeit wäre somit möglich. 

Zwei Orte der Würdigung seien möglich. Zum einen die Wirkungsstätte, d.h. die ehemalige Hausmeisterwohnung in der Villa Post oder zum anderen eine Räumlichkeit am Osthaus Museum.

 

 

Frau Soddemann schlägt vor, eine interne Klärung vorzunehmen.

 

Herr Walter schlägt vor, nicht nur ein Messingschild, sondern auch einen QR-Code anzubringen, um über die historischen Hintergründe aufzuklären.

 

Herr Dr. Fehske fragt an, ob mit finanziellen Kürzungen im Kultur- und Weiterbildungsausschuss im neuen Etat zu rechnen seien.

 

Frau Soddemann merkt an, dass zu dieser Zeit die Frage nicht beantwortet werden könne, da die Haushaltsansätze in dieser Phase erst in der Einbringung seien. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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