13.05.2025 - 6.3 Kurzvorstellung des Ausstellungsprogramms für d...

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Wortprotokoll

Herr Prof. Dr. Stamm möchte die heutige Gelegenheit nutzen, um einen kleinen Zwischenbericht seiner bisher achtmonatigen Tätigkeit vorzubringen. Insbesondere sei an ihn die Frage herangetragen worden, was er denn, nach dem doch vielfältigen Programm seines Vorgängers, mit einem reduzierteren Ausstellungsprogramm präsentieren möchte.

Aus diesem Grund möchte Herr Prof. Dr. Stamm deutlich und transparent zur Kenntnis geben, dass nach der Ausstellung des Osthauspreisträgers „Georg Dokoupil“, eine Phase des „work in progress“ folgte. In dieser Zeit sei ganz bewusst eine Marken- und Identitätsfindung betrieben worden. In dieser Zeit sei der gesamte Sammlungsbestand des Osthaus Museums kritisch hinterfragt und betrachtet worden.

Daraus sei die kommende eigenproduzierte Ausstellung „Von Renoir bis Warhol“ entstanden, welche am 18. Mai 2025 eröffnet werde.

Alle Werke, die dort gezeigt würden, würden aus dem eigenen Bestand stammen. Hierzu berichtet Herr Prof. Dr. Stamm einen kurzen geschichtlichen Sammlungsrückblick.

Man möchte die Themen, die Schwerpunkte und die Sammlung des Hauses auch niederschwellig vermitteln. Aus diesem Grund würde nicht ein übliches „Coffee Table Book“ erstellt, sondern ein schmales, aus 60 Seiten bestehendes, Begleitheft zur Ausstellung, in dem in kurzen Texten in die einzelnen Themenfelder eingeführt werde. Dieses Begleitheft werde dem Museumsbesucherinnen und Besuchern mit an die Hand gegeben.

Im Anschluss an diese Ausstellung werde das Osthaus Museum Hagen die Künstlerin „Noortje Palmers“ präsentieren.

Herr Prof. Dr. Stamm gibt dazu einen kurzen Überblick über das Wirken und Schaffen der Künstlerin. 

Mit „Noortje Palmers. Menschen des 21. Jahrhunderts“ zeige das Osthaus Museum die erste museale Einzelausstellung der flämischen Fotografin Noortje Palmers (*1987) in Deutschland.

Palmers arbeite mit den von ihr Porträtierten zusammen, gewinne sie für ihr Projekt und bringe sie über Generationen hinweg, ungeachtet von Alter, Herkunft und sozialer Stellung in Kontakt. Eigens für ihre Ausstellung im Osthaus Museum würden in diesem Sommer in Hagen drei Werke mit Hagener*innen entstehen, die neben anderen Arbeiten der Künstlerin in den zentralen Ausstellungsräumen des Hauses präsentiert würden.

Die Hagener Ausstellung werde am 31. Oktober 2025 eröffnet und ende am 1. Februar 2026.

Anschließend werde man weiter in ein Ausstellungsprogramm starten, welches aus der Sicht von Herrn Prof. Dr. Stamm aus zwei Polen bestehen würde. Zunächst sei es wichtig, identitätsstiftende Themen zu präsentieren wie mit dem Hagener Impuls und mit der eigenen Sammlung und auch immer den Spagat zur Gegenwart zu ziehen, um damit auch neue Besucherinnen und Besucher für dieses Museum begeistern und gewinnen zu können.

 

Frau Uzun möchte sich für die Präsentation bedanken. Sie freue sich auf das Projekt der Künstlerin Noortje Palmers und das in dessen Rahmen viele Menschen ungeachtet ihrer Kultur und Herkunft zusammenkämen, um schöne Werke zu schaffen.

 

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