26.11.2025 - 12.1 Fortschreibung der Kindergartenbedarfsplanung 2...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Frau Köppen erklärt, dass sie überrascht gewesen sei, dass so viele Kinder auf der Warteliste stünden. Sie fragt, ob es eine Idee gebe, wie viele Kinder der über-3- Jährigen nicht angemeldet würden. 

 

Herr Hannusch weist darauf hin, dass es keine Kindergartenpflicht gebe. Von daher gebe es auch kein Monitoring, dass das so erfasse. Man verfüge jedoch über die Geburtenzahlen und es sei bekannt, wie viele Kinder in den Kitas ankämen.

 

Herr Awlime ergänzt die Ausführungen von Herrn Hannusch.

 

Frau Köppen erläutert, warum sie das so sehr interessiere. Man habe sich in der Vergangenheit immer wieder damit beschäftigt, wie wichtig es sei, dass ganz besonders die Dreijährigen eine Kindertageseinrichtung besuchten. Das gelte insbesondere für die Kinder aus sozialen Brennpunkten, damit deren Probleme bei der Einschulung nicht mehr so groß seien. Wenn sie sehe, dass schon fast 600 Plätze für die Kinder fehlten, deren Eltern ein Interesse daran hätten, dass ihre Kinder die Kita besuchen und es eine große Zahl gebe, die man gern erreichen würde, sei das ein erschreckendes Ergebnis. Man schiebe noch ein Riesenproblem vor sich her.

 

Herr Hannusch nimmt zu den Ausführungen von Frau Köppen Stellung und beschreibt den weiteren enormen Ausbau von Kitaplätzen. Man nähere sich zukünftig einer guten Versorgungslage an.  

 

Frau Soddemann ergänzt die Ausführungen von Herrn Hannusch. Sie weist darauf hin, dass die Perspektive wie in anderen Infrastrukturbereichen auch eine sei, die man bis 2030 denken müsse. Das werde intensive Anstrengungen mit sich bringen. Gleichzeitig müsse man  

bei der Kindergartenbedarfsplanung weiter runterbrechen auf die einzelnen Bezirke und Bedarfslagen, weil diese sich mittlerweile stark unterschieden. Man werde beim Ausbau dahingehend differenzieren müssen, wo Bedarfe vorhanden seien. In diese Richtung werde sich der Prozess bewegen. Von daher sei es wichtig, diesen Atlas zu haben, der sich auf die Sozialräume beziehe. In der Betrachtung der gesamtstädtischen Perspektive gehe es ein wenig unter, an welchen Stellen man den Ausbaustand erreicht habe. 

 

Frau Peddinghaus fragt, ob bei diesen Berechnungen auch die Großtagespflegestellen berücksichtigt seien.

 

Herr Hannusch bejaht diese Frage. Diese Kinder seien versorgt.

 

Frau Peddinghaus gibt zu bedenken, dass das oft nur eine Notlösung sei.

 

Herr Hannusch widerspricht dieser Aussage. Die Betreuung von Kindern in einer Großtagespflege sei keine Notlösung. Das sei ein eigenständiges pädagogisches Konzept. Viele Eltern entschieden sich ganz bewußt für diese familienähnliche individuelle Form der Betreuung.

 

Frau Balkenhol berichtet aus der Praxis, dass sich in diesem Jahr viele Tagesmütter beim Jugendamtselternbeirat gemeldet hätten, die noch Kinder im U-3-Bereich gesucht hätten. Sie beschreibt die Gründe für diesen Sachverhalt.  

 

Frau Engelhardt stellt den Beschlussvorschlag zur Abstimmung.

 

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Empfehlungsbeschluss:

 

1. Der Rat der Stadt Hagen beschließt die Platzkontingente für die Belegung des Kindergartenjahres 2026/2027 in den Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege.

 

2. Zur Umsetzung der Maßnahmen wird den Zuschüssen zur Finanzierung der Eigenanteile der freien Träger wie dargestellt zugestimmt.

 

3. Die Umsetzung der Planung erfolgt zum Beginn des Kindergartenjahres am 01.08.2026

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

CDU

3

 

 

AfD

2

 

 

SPD

2

 

 

Bündnis 90/Die Grünen

1

 

 

BfHo/PARTEI

1

 

 

Vertreter*innen der Jugendhilfe

6

 

 

 

 

 

X

 Einstimmig beschlossen

 

 

 

Dafür:

15

Dagegen:

  0

Enthaltungen:

  0

 

 

 

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Anlagen zur Vorlage