18.11.2025 - 2 Grußwort der 1. Beigeordneten Martina Soddemann

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Wortprotokoll

Die 1. Beigeordnete Frau Martina Soddemann begrüßt zur 1. Sitzung des neuen Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration.

 

Der ehemalige Integrationsrat heißt jetzt Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration. Der Hintergrund dafür ist, dass es auf Landesebene eine Änderung gegeben hat. Nach der Gemeindeordnung NRW ist der Ausschuss neu gefasst worden. Dies bedeutet auf der einen Seite, dass im Verhältnis zu dem alten Integrationsrat der neue Ausschuss eine inhaltliche Erweiterung erfahren hat. Es taucht nun auch ganz bewusst das Wort Chancengerechtigkeit auf. Dies ist auch eine kommunale Querschnittsaufgabe. Ich finde dies gut und richtig, dass Integration verbunden wird mit dem Begriff der Chancengerechtigkeit. Als Sozialdezernentin ist es das, worauf wir hinarbeiten. Nicht nur in Verbindung mit Integration, dies ist aber auch ein entscheidender Aspekt. Damit haben die kommunalen Integrationsgremien in NRW damit nochmal eine größere politische Wirksamkeit und strukturelle Verbindlichkeit als es vorher beim alten Integrationsrat war. Diese Gremien sind inhaltlich gestärkt worden. Dies sorgt dafür, dass es nun eine bessere strukturelle Einbindung in die Gremien insgesamt gibt. Gerade die verlässliche Einbindung in die anderen Gremienstrukturen sorgt für Transparenz, Legitimation und Wirksamkeit. Damit wurden Kompetenzen und Entscheidungsbefugnisse zugewiesen, wobei sich hier in Hagen gegenüber dem alten Integrationsrat nicht so viel geändert hat, weil bestimmte Dinge schon in der Satzung integriert waren. Was bedeutet, dass es auch eine entsprechende Mittelzuweisung gibt. Ich denke wir sind uns alle einig, dass dieser Ausschuss für die Gleichbehandlung steht, für die gleichberechtigte Teilhabe der Menschen in allen Lebens- und Bildungsbereichen unserer Gesellschaft und dass dies vor allem unabhängig ist von ihrer Herkunft ihrer Glaubensrichtung, ob mit oder ohne Beeinträchtigung oder auch ihrer sexuellen Orientierung. Ich denke Sie alle, die sich hier aktiv zur Wahl gestellt haben und in diesem Ausschuss mitwirken, ist dies auch ein besondere anliegen. Dies heißt natürlich auch, dass sie sich als Querschnittsaufgabe mit den Themen rund um Chancengleichheit, Potentialentwicklung und auch Antirassismus befassen. Und ich gehe davon aus, dass sie mit ihrer Beteiligung als Menschen mit Einwanderungsgeschichte das besonders im Fokus haben werden und uns alle daran erinnern, was das bedeutet, wenn man als Mensch mit Zuwanderungsgeschichte neu oder auch schon länger in dieser Stadt lebt und diese Themen mit zu behandeln und auch zu berücksichtigen. Die Interessen der Menschen von denen sie gewählt worden sind, sollten auch in die politische Diskussion mit eingebracht werden. Egal, ob dies Themen in der Stadtentwicklung, in der Bildung oder im Jugendhilfebereich sind, es ist eben eine Querschnittsaufgabe und ich setze darauf, dass wir gemeinsame Wege finden ihre und die Anliegen der Menschen, die sie vertreten auch in den anderen politischen Prozessen so mit einbringen zu können, dass sie dann auch wirkungsvoll sein werden. Der Ausschuss besteht aus 14 ordentlich gewählten Mitgliedern und 7 vom Rat entsandten Mitgliedern. Dazu kommt heute nochmal ein Vorschlag und eine Beschlussfassung zu einer Satzungsänderung für diesen Ausschuss. Der beinhaltet, dass wir noch weitere beratende Mitglieder in diesen Ausschuss entsenden bzw. der Rat nochmal weitere beratende Mitglieder in diesen Ausschuss entsenden wird.

 

Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit ihnen und freue mich darauf die Anliegen aus diesem Ausschuss auch in anderen Gremien mit zu vertreten. Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit ist dann auch mit in den Fachgremien vertreten, so dass sie die Anliegen aus diesem Ausschuss auch unmittelbar mit in die politische Diskussion mit einbringen können. In diesem Sinne auf gute Zusammenarbeit. Ich wünsche ihnen ein glückliches Händchen und gute Entscheidungen.

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