04.09.2025 - 6 Inklusion in Hagen - Diskussion

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Wortprotokoll

Im Anschluss an den Bericht von Claudia Seidel von der Beratungsstelle für hörgeschädigte und gehörlose Menschen in Hagen ergreift Kirsten Pinkvoss das Wort und bedankt sich zunächst bei Claudia Seidel.

Auch hier, bei der Situation gehörloser Frauen in Hagen, werde deutlich, dass insbesondere Frauen mit Beeinträchtigungen auch in Hagen häufiger betroffen sind von Gewalt und Ausgrenzungen.

Sie berichtet, dass in anderen Kommunen an einem Inklusionskonzept gearbeitet wird bzw. dieses zum Teil schon umgesetzt werde. Ihre Recherche bezüglich der Stadt Hagen sei ergebnislos gewesen. Dabei bestehe aus ihrer Sicht eine rechtliche Verpflichtung für ein Inklusionskonzept. Sie verweist auf die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), das Behindertengleichstellungsgesetz sowie auf die kommunale Selbstverwaltung, die als Träger öffentlicher Aufgaben verpflichtet ist, die Rechte aller Bürger*innen zu wahren, einschließlich Menschen mit Behinderungen.

Die Teilnehmerinnen der Sitzung stimmen ihr zu, dass dies auch für Hagen wichtig sei. Bei der sich anschließenden Abstimmung wird einstimmig der Beschluss gefasst, die Verwaltung um Bericht zu bitten hinsichtlich der Frage, ob es ein Inklusionskonzept gibt und wer ggf. die Ansprechpersonen sind. 

 

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Beschluss: Der Frauenbeirat hat sich in dieser Legislaturperiode häufig mit Themen beschäftigt, die Fragen zum Thema der Inklusion von behinderten Frauen in Hagen aufwerfen. Die Verwaltung wird daher gebeten Auskunft zu geben, ob die Stadt Hagen über ein Inklusionskonzept verfügt und ob ggf. die Zuständigkeiten bekannt sind.

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

CDU

2

 

 

SPD

3

 

 

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

2

 

 

AfD

1

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

BfHO/DIE PARTEI

1

 

 

FDP

0

 

 

Die Linke

0

 

 

HAK

1

 

 

Diverse Hagener Frauengruppen

3

 

 

 

 

x

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

15

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0