03.12.2025 - 25 Verschiedenes

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Wortprotokoll

Herr Wewer spricht einen Vorfall im Rahmen seines Wahlhelfereinsatzes an, in welchem der anwesende Wahlleiter nicht adäquat und angemessen auf seine Einsatzmöglichkeit im Rahmen seiner Sehbehinderung reagiert hat. Daraufhin habe er sich derart unwohl gefühlt und den Einsatz abgebrochen. Herr Wewer bekräftigt, dass alle Menschen mit Handicap sich nicht entmutigen lassen und weiterhin politisch mitarbeiten und helfen sollen.

Frau Schewe verweist darauf, dass Frau Willun im Rahmen einer der nächsten Sitzungen bzgl. der Ausstattung der Wahllokale mit Rampen vorsprechen wird und man in diesem Rahmen noch mal den Vorfall anspricht bzw. auch erfragt, inwiefern die Sensibilisierung der eingesetzten Wahlhelfer erfolge.

Herr Westermann weist auf die Gefahr durch Baustellen hin, die nicht mit Blindenleitstreifen umrandet sind. Er sei im Dunkeln nahezu vollblind und für ihn würde dies eine erhebliche Hilfe darstellen. Frau Bremser sagt zu, dass dies bei der Verwaltung angefragt wird.

Herr Fußy merkt an, dass es zusätzlich zu den bereits in der Sitzung genannten Regionalplanungskonferenzen Arbeit und Wohnen, auch eine Regionalplanungskonferenz Jugend gebe.

Weiterhin führt Herr Fußy an, dass er permanent sehe und bereits beim Mängelmelder sowie bei Fa. Lime regelmäßig Beschwerden vortrage, weil die E-Scooter auf den Behindertenparkplätzen am Bahnhof stehen. Ggf. könne seitens des Beirats ein entsprechender Antrag formuliert werden. Herr Droste bestätigt das Problem, welches auch in der AG Partizipation regelmäßig Thema sei und verweist auf die große Unfallgefahr. Die Firma Lime könne hierzu ggf. in einer der nächsten Sitzungen befragt werden.

Herr Sondermeyer spricht die Großbaustellen an (Badstraße, Bahnhof), dass die Belange der Menschen mit Behinderungen nicht übergehe.

Herr Rau berichtet von einer tollen Aktion mit dem Gesundheitsamt anlässlich des Welt-Aids-Tages. Die Zusammenarbeit sei toll gewesen und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen seien überaus zugewandt und engagiert.

Weiterhin spricht Herr Rau die Ausstattung des Weihnachtsmarktes an, welcher noch nicht in allen Punkten barrierefrei ist.

Herr Wewer verweist auf die regelmäßigen Treffen der AG Partizipation, jeden ersten Dienstag im Monat und lädt herzlich ein.

Herr Heiermann greift die Thematik der Barrierefreiheit des Weihnachtsmarktes auf. Herr Heiermann bedankt sich bei dem Veranstalter, dass die hohen Übergangsrampen, welche die Elektrik verdecken, nun mit zusätzlichen Rampen ausgestattet wurden. So sei die Überfahrt mit dem Rollstuhl sehr gut möglich. Weiterhin lobt Herr Heiermann, dass einige Weihnachtsstände mit vertieften Tischen ausgestattet seien, die ideal für Rollstuhlfahrer sind. Jedoch bittet er um Anfrage an den Veranstalter, dass die Buden selbst nicht barrierefrei seien, da der Kauf z.B. eines Glühweins für einen Rollstuhlfahrer noch nicht möglich sei. Ggf. könne seitens des Beirats die Veranstalter hierzu motiviert werden können.

Frau Schewe verweist auf die ausgelegten Flyer der Verfahrenslotsin der Stadt Hagen sowie des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt.

Weiterhin verweist Frau Schewe auf den fehlenden Aufzug zu den Gleisen 11/12 am Hagener Hauptbahnhof ab Februar aufgrund von Umbauarbeiten (für ca. 6 Wochen). Der Hinweis seitens der Deutschen Bahn wird per E-Mail an die Mitglieder weitergeleitet.

Frau Bremser spricht die Volkshochschule, Villa Post an. Die dortigen Toiletten befinden sich im Kellergeschoss und die dort hinführenden Treppenstufen seien anthrazit-grau. Dieser dunkle Ton bietet keinen Kontrast. Seitens des Beirats wird Frau Schewe den Hinweis weiterleiten. Dies mit der Bitte die Treppenstufen ausreichend zu markieren.

Frau Bremser schließt die Sitzung, dankt den Anwesenden für die aktive Teilnahme und wünscht allen schöne Weihnachten.