17.09.2025 - 6.3.1 Maßnahmen zur Optimierung des ÖPNV - Vorstellun...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.3.1
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Mi., 17.09.2025
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:03
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB60 - Verkehr, Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen
- Bearbeitung:
- Michele Bifulco
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Klepper führt aus, dass aufgrund der Kosten-Nutzen-Abwägung lediglich Variante 2 in Frage komme. In diesem Falle müsse man eine neue Lösung für die nicht mehr bedienbare Haltestelle Kapellenstraße finden. Alle Optionen hätten unvorhersehbare Auswirkungen auf den Verkehr auf der Hagener Straße, die derzeit und in Zukunft als wichtige Umleitungsstrecke diene. Deshalb sei auch eine Verschiebung der Maßnahme denkbar.
Herr Sporbeck erwidert, dass er nach wie vor Variante 1 präferiere. Derzeit gebe es keine signifikanten Probleme im Verkehrsfluss auf der Hagener Straße. Dennoch müsse man die künftigen Baumaßnahmen und sich verändernden Verkehre berücksichtigen. Er möchte wissen, ob man die Variante 2 zeitnah umsetzen und Variante 1 nach Beendigung der Brückenbaumaßnahmen erneut prüfen könne.
Herr König betont, dass die Hagener Straße derzeit nur einen Teil der Umleitungsverkehre aufnehme. Zahlreiche Autofahrer nutzten auch die Route von der Eckeseyer Straße über die Fuhrparkbrücke sowie die Alexanderstraße. Im Zuge des Neubaus der Fuhrparkbrücke entstehe demnächst ein deutlich höherer Druck auf die Hagener Straße. Er plädiere daher dafür, die Maßnahme zurückzustellen.
Herr Bifulco betont die Flexibilität der Bevorrechtigung an der Lichtsignalanlage gemäß Variante 2. Im Fall von zu großen Auswirkungen auf andere Verkehre könne man im Gegensatz zur dauerhaften Variante 1 jederzeit gegensteuern. Das angedachte Vorgehen von Herrn Sporbeck sei demnach denkbar.
Herr Treß verweist auf eine vom WBH angekündigte Großbaustelle auf der Boeler Straße, welche die Verkehrsflüsse über Monate entscheidend beeinflussen werde.
Herr König erinnert an die Übereinkunft in den Beratungen des HFA, dass auf den Umleitungsstrecken auf größere Baumaßnahmen zunächst verzichtet werden solle. Vor diesem Hintergrund sei das Vorhaben des WBH nicht nachvollziehbar. Man unterstütze die Umsetzung von Variante 2 und die erneute Prüfung von Variante 1 zu einem späteren Zeitpunkt. Von dieser schnell umsetzbaren Maßnahme profitierten gleich vier Buslinien.
Herr Ludwig fasst das Diskussionsergebnis in einem geänderten Beschlussvorschlag zusammen und lässt über diesen abstimmen.
