25.06.2025 - 6.3 Stellungnahme der Hagener Straßenbahn zur Bords...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.3
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Mi., 25.06.2025
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 16:04
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB60 - Verkehr, Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen
- Bearbeitung:
- Ann-Kathrin Rehm
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Voigt äußert sein Unverständnis über die Stellungnahme der HST, nach der die geforderten Bordsteinhöhen zu Beschädigungen an den Fahrzeugen führten. Andere Städte würden ebenfalls so verfahren und die Haltestellen entsprechend umbauen. Er weist auf den Verzug des barrierefreien Umbaus in Hagen gegenüber der gesetzlichen Vorgabe hin. Da man sich für den Großteil der Haltepunkte auf den Ausbau als Kap- oder Fahrbahnrandhaltestelle geeinigt habe, könne man den Beschlussvorschlag auf diese Bauarten fokussieren. Es solle keine konkrete Höhe vorgegeben werden, vielmehr müsse diese für Bus und Fahrer adäquat sein und das Ausklappen der Rollstuhlrampe obsolet machen.
Herr Sporbeck möchte wissen, warum Schäden an den Fahrzeugen entstünden, wenn die Haltestellen baulich korrekt geplant worden seien.
Herr Radtke weist auf den Unterschied bei der Führung von Bussen und Straßenbahnen hin. Die in Hagen genutzten Busse hätten einen Überhang, mit der die Haltestelle überstrichen werde. Im Rahmen eines ganzjährigen Fahrbetriebs gebe die Fahrbahn nach einer gewissen Zeit nach und die Höhenverhältnisse änderten sich. Weiterhin gebe es alters-, bauart- und modellbedingte Differenzen im Fahrwerk der Busse.
Herr Klepper unterstreicht, dass man sich aufgrund dessen im geänderten Beschlussvorschlag auf gerade anfahrbare Kap- und Fahrbahnrandhaltestellen beschränke. Dort sei ein Überstreichen nicht notwendig.
Herr Radtke erläutert, dass man auch bei diesen Haltestellen mit einem Teil des Fahrzeuges über dem Haltestellenrand schwebe. Zusätzlich würden die Busse beim Haltevorgang bis zu 7,5 cm abgesenkt.
Ein weiteres Problem stellten widerrechtlich haltende Verkehrsteilnehmer sowie wartende Busse an den Haltepunkten dar. In diesen Fällen könne man nicht gerade abfahren und treffe insbesondere bei Gelenkbussen mit dem Heck sowie dem Faltenbalg die Haltestellenkante. Er lege großen Wert auf den Zustand der Karosserien und die Langlebigkeit der Fahrzeuge. Dies werde beim Vergleich des Fuhrparks mit anderen Verkehrsbetrieben auch augenscheinlich.
Der Fahrplan ließe ein Ausklappen der Rampe durch Pufferzeiten zudem problemlos zu.
Herr Höfig betont im Namen des Seniorenbeirates, dass eine Erhöhung der Bordsteine so gewählt werden solle, dass keine Klappen mehr ausgefahren werden müssten.
Herr Sporbeck betont, dass man aus fachlicher Perspektive im Hagener Stadtgebiet diverse nicht korrekt geplante und ausgebaute Haltestellen finden könne. Um zukünftig einen Ausbau zu ermöglichen, der Barrierefreiheit und ein komfortables Anfahren der Haltestellen gewährleiste, solle man dem geänderten Beschlussvorschlag folgen.
Herr Ludwig lässt über den geänderten Beschlussvorschlag abstimmen.
Abstimmungsergebnis:
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Ja |
Nein |
Enthaltung |
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CDU |
4 |
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SPD |
4 |
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Bündnis 90/ Die Grünen |
3 |
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AfD |
1 |
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Hagen Aktiv |
1 |
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Bürger für Hohenlimburg / Die PARTEI |
1 |
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FDP |
1 |
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Die Linke |
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- |
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HAK |
1 |
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Einstimmig beschlossen |
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Dafür: |
16 |
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Dagegen: |
0 |
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Enthaltungen: |
0 |
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