26.03.2025 - 2.4 Trinkwasserspender im öffentlichen Raum
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2.4
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Mi., 26.03.2025
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 16:02
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Ludwig und Herr Karl von der ENERVIE-Gruppe stellen anhand einer Präsentation [dem Protokoll als Anlage beigefügt] den aktuellen Stand hinsichtlich der Installation von Trinkwasserspendern im Hagener Stadtgebiet, verschiedene Modellspezifikationen sowie die Rahmenbedingungen für die Stadt Hagen als Betreiber vor.
Herr König äußert seine Freude darüber, dass die Enervie die ablehnende Haltung gegen den Betrieb von Trinkwasserspendern aufgegeben habe. Er weist darauf hin, dass die gesetzlichen Vorgaben seit 2023 die in Rede stehenden Trinkwasserbrunnen einforderten, das in Hagen beschlossene Klimaanpassungskonzept diese Maßnahme jedoch schon seit 2021 vorgesehen habe. Das Konzept sei ebenfalls verpflichtend für die Stadtverwaltung. Vor dem Hintergrund erkundigt er sich, wann mit einer Umsetzung zu rechnen sei. Er fragt nach, ob bereits bestehende Trinkwasserbrunnen anderer Kommunen, welche nicht den geforderten Standards entsprächen, unter Bestandsschutz ständen. Weiterhin möchte er wissen, ob eine Direktvergabe möglich oder eine europaweite Ausschreibung notwendig sei.
Herr Ludwig gibt an, dass man aus Sicht der Enervie bereits im laufenden Jahr Trinkwasserbrunnen in Betrieb nehmen könnte. Vergaberechtliche Fragestellungen müsse die Verwaltung beantworten, woraus sich auch der Beginn der Maßnahme ergebe. Die gesetzlichen Standards seien auch für bestehende Trinkwasserspender maßgeblich, ihm seien jedoch keine Beispiele aus benachbarten Kommunen bekannt, in denen dies nicht bereits zutreffe.
Herr Köhler würdigt die gute Zusammenarbeit mit und die Unterstützung durch Enervie. Aus Sicht der Verwaltung sei eine Direktvergabe an das mit der Trinkwasserversorgung in Hagen beauftragte Unternehmen möglich. Man sei zuversichtlich, in diesem Jahr die ersten Trinkwasserbrunnen installieren zu können. Es sei jedoch eine schrittweise Realisierung geplant, um Erfahrungen zu sammeln und die tatsächlichen Unterhaltungskosten zu eruieren.
Frau Peddinghaus fragt nach, ob die Batterie über ein Solarpanel geladen werde.
Herr Ludwig stellt klar, dass es sich um eine Batterie ohne Solarpanel handele, welche ein gesamtes Betriebsjahr funktioniere.
Herr Vorsitzender Ludwig ergänzt, dass diese im Zuge des Auf- und Abbaus der Spender einfach getauscht werden könne.
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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627,3 kB
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