12.02.2025 - 4.1 Vorschlag der SPD-Fraktio...

Beschluss:
ohne Beschluss
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Wortprotokoll

Herr König erläutert den eingebrachten Vorschlag. Darüber hinaus möchte er wissen, wie der Nahverkehr in der Zeit der Arbeiten geführt werde und wie die entstehenden Kosten der HST bzw. des Aufgabenträgers finanziert würden.

 

Herr Alexander merkt in Bezug auf die Ebene 2 an, dass diese Brücke nicht abgängig, sondern standsicher sei. Zu gebrauchen sei sie allerdings nicht mehr. Dies sei ein wesentliches Argument, auf das sich die Bezirksregierung beziehe. Ende Februar werde ein Ingenieurbüro damit beauftragt, um zu untersuchen, ob in Zukunft eine neue Brücke benötigt werde, oder andere Verkehrsführungen möglich seien. Der Abriss der Ebene 2 liege zeitlich vor den Maßnahmen an der Fuhrparkbrücke und überschneide sich daher nicht. Es bestehe die Möglichkeit, dass die Untersuchung des Ingenieurbüros die Notwendigkeit einer neuen Brücke herausstelle. Aufgrund dessen sei eine konkrete zeitliche Einordnung noch nicht möglich.

 

Der in mehreren Schritten und Arbeitsweisen geplante Abriss der Ebene 2 habe einige Sperrungen zur Folge. Die entsprechenden Zeitfenster gilt es so genau wie möglich zu definieren, damit die HST ein geeignetes Umleitungskonzept erstellen könne.

 

Herr König weist auf den sehr langen Zeitplan bezüglich des Neubaus der Fuhrparkbrücke hin und möchte wissen, wie man die verkehrliche Situation meistern wolle.

 

Herr Alexander weist darauf hin, dass man auf die Sperrpausen der Deutschen Bahn angewiesen sei. Man stehe im Austausch mit der zuständigen Abteilung, derer die gegenseitige Abhängigkeit bewusst sei.

 

Die Brückenbauwerke in Hagen befänden sich bereits in ihrer Reservezeit, die ein weiteres Zögern bzw. Verschieben nicht zulasse. Man könne nicht verhindern, dass gewisse Maßnahmen zeitgleich durchgeführt würden. Man habe hinsichtlich der Badstraßenbrücke aufgezeigt, dass sich für die unterschiedlichen Verkehrsmittel Möglichkeiten finden ließen, um Entlastungen herbeizuführen. Inwieweit Angebote beim Neubau der Fuhrparkbrücke gemacht werden könnten, lasse sich derzeit nicht beurteilen.

 

Herr König fragt nach, ob es der Luftreinhalteplan aus Sicht der Verwaltung zulasse, die zweite Linksabbiegespur an der Finanzamtsschlucht wieder freizugeben.

 

Herr Alexander führt an, es handele sich um einen Präzedenzfall. Man habe durch die zusätzliche Sperrung der Badstraßenbrücke neue Voraussetzungen und Argumente gegenüber der Bezirksregierung. Weiterhin spreche die nachweisbar reduzierte Zahl an Fahrten durch die Sperrung der Ebene 2 sowie die Einhaltung der Grenzwerte für eine neue Bewertung der Lage.

 

Frau Knüppel fragt zurückgreifend auf die Sitzung der Brückenkommission, wie es um die Stützmauer stehe, insbesondere im Hinblick auf weitere Sperrungen und mögliche Folgen der Sanierung. Man müsse frühzeitig informiert werden, um Beschlüsse zu fassen.

 

Herr Alexander führt aus, dass die Grundteile der Stützmauer, soweit bekannt, auf die Kaiserzeit zurückgingen. Durch die Verkehrsuntersuchung werde man abschätzen können, welche Bedeutung die Stützmauer in Zukunft spielen und welcher Belastung sie ausgesetzt werde. In dem Zusammenhang stünden weitere Ingenieursbauwerke wie die Rampe am ehemaligen Arbeitsamt sowie am Übergang zwischen Ebene 2 und Innenstadt. Es ließe sich keine Aussage darüber treffen, ob man zeitlich schneller agieren könne, als bei der Umsetzung der Bauwerke damals.

 

Herr Ludwig fragt nach, ob die Maßnahmen an der Fuhrparkbrücke sowie der Altenhagener Brücke in der Konsequenz auch parallel laufen müssten. Wichtige Hagener Verkehrsstränge stünden zeitgleich nicht zur Verfügung.

 

Herr Alexander bestätigt dies und verweist auf mögliche Verzögerungen im Bau sowie die ungewissen Ablaufzeiten abgängiger Bauwerke. Er betont nochmals, dass sich die Brücken in ihrer Infrastrukturreserve befänden, weshalb kaum zeitlicher Spielraum vorhanden sei, um Doppelungen zu vermeiden.

 

Herr Ludwig fragt den Antragsteller, ob sich eine Beschlussfassung aufgrund der gelieferten Antworten der Verwaltung erübrige.

 

Herr König bestätigt dies.

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Beschluss:

 

1. Der UKM erhält einen ausführlichen Bericht über den Bearbeitungsstand hinsichtlich Abriss der Ebene 2, Sanierung bzw. Neubau der Fuhrparkbrücke und der Badstraßenbrücke.

 

2. Darzustellen ist ein Zeitplan der jeweiligen Maßnahme und der zeitliche Zusammenhang mit weiteren Maßnahmen an den genannten Brücken.

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Abstimmungsergebnis:

 

X

 Ohne Beschlussfassung

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=1000147&TOLFDNR=1006045&selfaction=print