15.05.2025 - 3.3 Bericht aus der Brückenkommission

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Wortprotokoll

Herr Keune berichtet zum Thema Erreichbarkeit der Innenstadt, dass SIHK, DGB und auch andere ihre Befürchtung zum Ausdruck gebracht haben, dass für die Innenstadt Hagens eine schwer zu verkraftende Situation entstehen könnte.

Diese Sorge wird von der Stadt geteilt. Trotzdem die Situation mit den Brücken nur bedingt seitens der Stadt beeinflussbar ist, zudem langwierig, tut sie alles für eine gute und rasche Abwicklung.

Die Baustelle in der Bahnhofstraße stellt eine zusätzliche Belastung dar. Die Genehmigung für diese Maßnahme war vor der Sperrung der Ebene 2 erteilt worden. Eine Rücknahme hätte den Verlust von Geldern und Fördermitteln zur Folge gehabt. Die Arbeiten werden im August planmäßig abgeschlossen.

Bevor die Badstraßenbrücke gesperrt wird, sollen noch eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt werden, die den Verkehr im Fluss halten sollen.

Wenn die Bahnhofstraße fertig ist, sollen an der Kreuzung Körnerstraße - Karl-Marx-Straße die Abbiegespuren für Busse optimiert werden. Die Ampelsteuerung soll in diesem Bereich wie auch zur Sparkassenhinterfahrung hin intelligent umgeschaltet werden.

Linksabbieger aus der Heinitzstraße bekommen eine zweite Spur. Dies entlastet den Kreisverkehr in der Badstraße, welchen mancher als Umleitung nutzt, und entlastet ebenso den Abfluss aus der Körnerstraße.

Vom Märkischen Ring aus sollen künftig die Rechtsabbieger in die Potthofstraße einfahren und umgekehrt aus der Potthofstraße auf den Ring rechts auffahren dürfen.

Außerdem wird überlegt im Bereich der Staatsanwaltschaft das Parken zu verbieten, damit auch da zwei Fahrbahnen durchgehend zur Verfügung stehen.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Öffentlichkeit kontinuierlich und transparent zu informieren ist. Fragestellungen sollen gebündelt bzw. fortlaufend an die Stadt zur Beantwortung übermittelt werden. Die Informationen werden im FAQ aufgenommen und dargestellt, die SIHK wie auch andere Institutionen sind damit verlinkt.

Zum Sach- und Zustandsbericht Brücken führt Herr Keune aus, geht es um die vom Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen /Straßen.NRW betreute Volmetalstraße, um die Brücken im Lennetal, den Volmeabstieg; Straßen.NRW hat entsprechende Informationen zur Verfügung gestellt.

Herr Keune schließt seinen Bericht mit dem Verweis, dass weiteres, auch zur Fuhrparkbrücke, inhaltlich in den Ausschuss für Umwelt, Klima und Mobilität (UKM) gehört.

 

Herr Klepper bedankt sich für den Bericht und begrüßt die geplanten Maßnahmen.

 

Herr Treß regt an die Ampelschaltung Zehlendorfer Straße zum Märkischen Ring anzupassen, da der Rückstau in der Zehlendorfer Straße, ohne dass jemand auf dem Ring fahren würde, gerade morgens beträchtlich ist.

 

Herr Keune nimmt den Vorschlag auf.

 

Herr Meier bittet, den Punkt „Erreichbarkeit der Parkhäuser“ in die Brückenkommission bzw. den runden Tisch Mobilität aufzunehmen. Er betont die Relevanz im Hinblick auf die Aufrechterhaltung der Erreichbarkeit des Einzelhandels in der Innenstadt.

Herr Meier ergänzt zu den Ausführungen von Herrn Keune, dass die Möglichkeit zum Park and Ride auf dem Otto-Ackermann-Platz eine weitere Entlastungsmaßnahme für die Innenstadt darstellt. Mit dem Bus kann dann über die Badstraßenbrücke immer noch in die Stadt gefahren werden.

 

Herr Keune bestätigt, dass die Situation der Parkhäuser bedacht wird. Die Parkhäuser können über eine Behelfsbrücke auch weiterhin angefahren werden, eine Durchfahrt für den motorisierten Individualverkehr ist dagegen nicht möglich.

Zur Freigabe des Otto-Ackermann-Platzes als Park and Ride- Fläche soll es für den UKM in der nächsten Sitzungsrunde eine entsprechende Vorlage geben.

Herr Keune hofft, dass der ein oder andere der Situation geschuldet eventuell doch mal auf seinen PKW verzichtet und auf den ÖPNV umsteigt.

 

Herr Treß möchte zur Badstraßenbrücke wissen, ob es vielleicht Überlegungen gibt ähnlich wie an der Rehbecke vorzugehen. Dort wurde ganz in der Nähe eine Stahlkonstruktion gebaut, die dann später eingehoben wurde, was die Bauzeit um einiges verkürzt hat.

 

Herr Keune verweist auf die Kollegen vom WBH, die alle Optimierungsmöglichkeiten eingeplant haben. Die Lösung von der Rehbecke ist bekannt, vermutlich wird die Badstraßenbrücke aber traditioneller gebaut werden.

 

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