15.05.2025 - 6.5 Bebauungsplan Nr. 4/24 (719) Gesamtschule Dünni...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.5
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Do., 15.05.2025
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Jan den Brave
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Klepper verliest den Zusatzbeschluss des UKM vom 14.05.2025.
Herr Dr. Diepes erläutert dazu, dass man sich mit dieser Freifläche an der Feithstraße auseinandergesetzt hat. Es wurde zwar signalisiert, dass diese nicht verfügbar ist, dennoch möchte man erneut in Korrespondenz treten. Das Bauleitverfahren ist eingeleitet und auf Grundlage der Machbarkeitsstudie möchte man nun in den nächsten Verfahrensschritt gehen. Die Flächeninanspruchnahme soll präzisierter und reduzierter erarbeitet werden, um den Eingriff in den Landschaftsraum so gering wie möglich zu halten.
Herr Klepper betont, dass erst mit diesem Beschluss unabdingbare Prüfungen wie Artenschutz, ökologischer Schutz, Verkehrsgutachten, etc. ausgelöst werden.
Herr Dr. Diepes stellt klar, dass eine ordentliche Erschließung für alle genehmigten Bauten sicher ist.
Frau Heuer regt an, den Zusatzbeschluss des UKM zu übernehmen.
Herr Dr. Bücker teilt mit, dass HagenAktiv dem Beschlussvorschlag nicht zustimmen wird, da man der Argumentation des Naturschutzbeirates folgt. Er stimmt dem Vorschlag aus dem gestrigen UKM zu, auch nach geeigneten Flächen in Hohenlimburg zu suchen.
Herr Grzeschista erklärt, dass die FDP-Fraktion dem Beschlussvorschlag ebenfalls ablehnt. In der Fraktionsbesprechung kam man ebenfalls überein in Hohenlimburg nach Flächen zu suchen. Grundsätzlich ist man für eine Gesamtschule, jedoch ist die Fläche am Dünningsbruch aus vielerlei Gründen zu klein, ungeeignet und nicht zuletzt auch zu schade.
Frau Sieling schließt sich den Vorrednern an.
Sie hat gehört, dass die Fachhochschule Südwestfalen ihren Standort in Hagen auf der anderen Straßenseite eventuell verlassen wird. In der heutigen Presse war zu lesen, dass die Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (HSPVNRW) beabsichtigt ihren Studienort in Hagen aufzugeben, damit würden Räumlichkeiten in Kückelhausen frei und man müsste nicht erst neu bauen.
Herr Keune verweist auf den Schulausschuss und erklärt, dass der Standort dort gewählt wurde, weil dieser im stadträumlichen Konzept für die Beschulung mit Gesamtschulen optimal ist. Zunächst gab es eine Planung für Wehringhausen, welche jedoch aufgrund der nicht optimalen Lage zum Dünningsbruch verlagert wurde. Herr Keune bedauert den Weggang der HSPV. Dennoch ist das kein Anlass dort eine vierte Gesamtschule zu einzurichten, da der Standort auch noch hinter dem Schulzentrum Wehringhausen liegt, zumal es wirtschaftlich eine Alternativplanung gibt. Grundsätzlich hätte man einen Standort in Wehringhausen lieber gesehen.
Die Auswahl des Standortes Dünningsbruch wurde schulpolitisch ausgewählt, d.h. der Einzugsbereich der Schüler ist dort optimal. Hohenlimburg wurde aufgrund der Entfernung als nicht geeignet angesehen.
Abstimmungsergebnis:
|
|
Ja |
Nein |
Enthaltung |
|
CDU |
4 |
- |
- |
|
SPD |
3 |
- |
- |
|
Bündnis 90/ Die Grünen |
2 |
- |
- |
|
AfD |
- |
1 |
- |
|
Hagen Aktiv |
- |
1 |
- |
|
Bürger für Hohenlimburg / Die PARTEI |
1 |
- |
- |
|
FDP |
- |
1 |
- |
|
Die Linke |
- |
- |
1 |
|
HAK |
1 |
- |
- |
|
|
|||
|
Mit Mehrheit beschlossen |
|||
|
|
|||
|
Dafür: |
11 |
||
|
Dagegen: |
3 |
||
|
Enthaltungen: |
1 |
||
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
10,9 MB
|
