25.06.2025 - 6.1 Konzept für die Einrichtung eines Kinder- und J...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.1
- Datum:
- Mi., 25.06.2025
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB53 - Gesundheit und Verbraucherschutz
- Bearbeitung:
- Anke May
Wortprotokoll
Frau Engelhardt begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Frau Dr. Scholten, Frau Dr.Opterbeck und Herrn Kortwittenborg.
Frau Soddemann möchte einen Hinweis zu dem Konzept geben, den sie auch im Jugendhilfeausschuss gegeben habe. Die Verwaltung sei beauftragt worden, zunächst ein Konzept zu erstellen und Kosten zu benennen. Es handele sich heute um eine Kenntnisnahme und nicht um einen Umsetzungsbeschluss. Es sei ihr wichtig, dass den Ausschussmitgliedern diese Tatsache bewusst sei. Nach der Kenntnisnahme könne man in den jeweiligen Fraktionen beraten, wie man dann weiter damit umgehen wolle.
Frau Dr. Scholten führt in die Thematik ein.
Abschließend weist sie darauf hin, dass die Umsetzung dieses Konzeptes angesichts der Haushaltslage der Stadt Hagen schwierig sein werde.
Frau Köppen erinnert daran, dass zu der Genese dieses Konzeptes schon einiges gesagt worden sei. Man sei sich fraktionsüberfreifend einig gewesen sei, dass man diesen Vorschlag nach der Vorstellung des Berichtes zur Versorgung der Kinder und Jugendlichen mit psychischen Problemen aufgreifen wolle. Es sei deutlich geworden, dass dieser Kinder- und Jugendsozialpsychiatrische Dienst in Hagen fehlt. Daraufhin sei gemeinsam gefordert worden, ein entsprechendes Konzept zu erstellen und den Kostenrahmen zu ermitteln.
Das Konzept liege jetzt vor und sie finde es hervorragend. Es sei beeindruckend, wie gut die Zusammenarbeit zwischen den beiden Fachbereichen funktioniert habe. Das Konzept sei fachübergreifend entstanden. Inhaltlich sei dem Konzept ihres Erachtens nichts hinzuzufügen. Es sei hier ein sehr schlüssiges Konzept vorgelegt worden. Die Personalkosten von 600.000 € seien natürlich nicht gering. Der Auftrag sei dabei gewesen, ohne Berücksichtigung des Haushaltes zu ermitteln, was die Einrichtung eines solchen Dienstes kosten würde.
Sie sei sehr dankbar, dass dieser Auftrag auch so umgesetzt worden sei.
Man sei sich darüber im Klaren, dass die Umsetzung nicht so schnell erfolgen werde. Die Erfahrung zeige, dass man für die Umsetzung solcher Projekte Zeit benötige. Man werde zu gegebener Zeit entsprechende Beschlüsse auf den Weg bringen.
Frau Soddemann macht deutlich, dass dieses Konzept der Politik als Grundlage dienen solle. Die Politik könne jetzt überlegen, ob und wie man ein solches Angebot gestalte. Am Ende sei es eine Abwägung in einem Gesamtprozess. Sie sei auch der Meinung, dass solche Dinge Zeit benötigten. Es sei ein Prozess.
Herr Arnusch ist der Meinung, dass man das Vorhaben prinzipiell begrüßen könne. Ihm sei bekannt, dass es sich um eine freiwillige Aufgabe handelt. Er frage sich, ob nicht die Möglichkeit bestünde, das zu einer pflichtigen Aufgabe zu machen. Es stehe außer Frage, dass die Notwendigkeit dafür bestehe. Es sei ein wichtiger Auftrag an den Städtetag, diese Forderung an Bund und Land weiterzugeben.
Er fragt, ob die Stadt Hagen in der Lage sei, mit dem vorhandenen Personal einen kleinen Teil des Bereiches abzudecken.
Frau Dr. Scholten verneint diese Frage im Hinblick auf die aufsuchende Tätigkeit. Sie verweist auf die Beratungsstelle „Rat am Ring“, in der bereits viel Arbeit geleistet werde. Auch dort seien in den letzten Monaten die Anfragen enorm gestiegen.
Frau Dr. Opterbeck weist darauf hin, dass man bei der Beratungsstelle eine Komm-Struktur habe, bei der eine aufsuchende Tätigkeit strukturell nicht vorgesehen sei.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
459 kB
|
