26.05.2025 - 4.2 Sachstand zum InSEK Hohenlimburg - Zentrum
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mo., 26.05.2025
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Dominik Uschdraweit
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Herr Beilein informiert, unter Bezugnahme von TOP 5.2 und TOP 5.3, ausführlich über den Planungsstand zum InSEK Hohenlimburg in einer komplexen Präsentation.
Anmerkung der Schriftführung: Die Präsentation ist als Anlage zur Niederschrift beigefügt.
Herr Eisermann bedankt sich für den engagierten und ausführlichen Vortrag.
Herr Glod bedankt sich ebenfalls für die Darstellung der Planung und Umsetzungsmöglichkeiten. Er äußert seinen Unmut über den massiven Zeitverlust. Er erkundigt sich, ob die nicht monetären Gründe der Vertragsauflösung mit dem erstplatzierten Büro auch die anderen beiden Büros betreffen könnten.
Herr Beilein stellt die Problematik der Zusammenarbeit mit dem Freiraumplanungsbüro bbzl dar.
Herr Schmidt zeigt sich ebenfalls enttäuscht, dass viel Zeit mit Vertragsverhandlungen vertrödelt wurde. Er kritisiert, dass man sich seit 2016 mit dem Thema Attraktivierung und der Innenstadterneuerung bereits beschäftigt und nun scheinbar ein weiteres Jahr nichts passieren werde. In Bezug auf die Präsentation ist er der Meinung, dass wegfallende Parkplätze nicht am Lennebad kompensiert werden können. Des Weiteren erläutert er, dass der Platz der 7 Kürfürsten nach 38 Jahren an Attraktivität verloren hat. Außerdem würde er es befürworten, wenn der Spielplatz am Brucker Platz von den bestehenden Wasserspielplätzen abrückt. Er versichert, dass auch weiterhin eine konstruktive Mitarbeit seitens der Fraktion BfHo besteht, um u.a. das Projekt Hohenlimburg an die Lenne voranzubringen.
Frau Pelka möchte wissen, ob es zu weiteren zeitlichen Verzögerungen kommen wird, wenn der Förderantrag erst in 2026 gestellt werden kann und ob das neue Planungsbüro bereits bestimmte Vorarbeiten erledigen kann.
Herr Beilein erklärt, dass die erste Planungsphase mit dem ersten Preisträger beendet sei und sofern sich eines der verbleibenden Büros den Planungsauftrag zutraut, dann wäre die Planungsvergabe bis zum 30.07.2025 erfolgen. Ziel werde es sein, dass in die Vertragsverhandlungen festgehalten wird, dass das Büro ab Auftragsvergabe bis spätestens Ende Mai 2026 Zeit hat, die benötigte konkrete Vorplanung bis zur Leistungsphase II zu erarbeiten. Ferner erläuterte er, dass mit der Leistungsphase II dem Fördermittelgeber eine solide Kostenschätzung vorgelegt werden muss.
Frau Pelka stellt die Rückfrage, ob die Mittel, die im kommenden Jahr beantragt werden für die konkreten Baumaßnahmen sind.
Herr Beilein erklärt, dass die Stadt Hagen für die Planungsmittel in Vorleistung tritt und sie sich laut Städtebauförderung ab dem Grundantrag in 2026 80 % der Kosten erstatten lassen kann.
Herr Scholz bedankt sich ebenfalls für den detaillierten Vortrag. Er merkt an, dass die Lennebrücke in 2021 dem Jahrhunderthochwasser standgehalten hat und die Innenstadt nicht überflutet wurde.
Herr Beilein informiert, dass das Hochwasser in 2021 nicht als Jahrhunderthochwasser einzustufen sei.
Herr Scholz möchte ferner wissen, wo es in Hohenlimburg Langzeitparkplätze gibt.
Herr Beilein bestätigt, dass es keine klare Trennung zwischen Kurz.-und Langzeitparkplätzen in Hohenlimburg gibt.
Herr Scholz fragt nach, ob Anwohnerparkplätze geplant sind.
Herr Beilein antwortet, dass in das InSEK ein Parkraumkonzept für Hohenlimburg aufgenommen werden sollte.
Herr Arnusch bedankt sich für den ausführlichen Bericht. Er möchte wissen, ob der Bereich um den Marktplatz (Langenkampstraße, Herrenstraße, Gaußstraße und Freiheitstraße) mit in die Planungsstufen aufgenommen werde.
Herr Beilein merkt an, dass die Bezirksvertretung schon einen Schritt zu weit sei. Er bittet um Verständnis, dass man zunächst erstmal der Bezirksregierung erklären muss, dass man erst im nächsten Jahr Planungen vorlegen kann. Dennoch begrüßt er das große Engagement der Vertretung und sieht ebenfalls den Erneuerungsbedarf in diesem Bereich.
Herr Krippner bemängelt, warum die Politik nicht in die problematische Vertragsgestaltung mit dem Siegerbüro eingebunden wurde. Durch die unnötige Zeitverzögerung sieht er das Projekt gefährdet.
Herr Arnusch bestätigt, dass zunächst erst der erste Schritt gemacht werden muss.
Herr Krippner weist daraufhin, dass die Erstplatzierten auch weiterhin in die Planungen eingebunden werden. Er möchte vermeiden, dass es im weiteren Verlauf zu Rechtstreitigkeiten kommt.
