28.05.2025 - 8 Anfragen gemäß § 18 der Geschäftsordnung

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Wortprotokoll

Herr Gronwald erkundigt sich bezüglich einer Nachfolgenutzung des Geländes Nordstr. 14.

 

Herr Wisotzki antwortet, dass sich der AAV derzeit in der Ausschreibung befinde. In diesem Jahr sollen nach seinen Kenntnissen die ersten Planungen umgesetzt werden. Es müsse noch ein Umweltplan erstellt werden. Die Gebäude sollen abgerissen werden. Für die Nachnutzung gebe es verschiedene Überlegungen.

 

Frau Schneidmüller-Gaiser bezieht sich auf die Radverkehrsquerung An der Kohlenbahn und stellt folgende Frage:

Wann wird die Radverkehrsquerung An der Kohlenbahn gemäß der Beschlüsse vom 18.05.2921, inklusive Vorfahrt für RadfahrerInnen, Tempo 30 für PKW sowie rote Fahrbahnmarkierung auf der Querungshilfe, fertiggestellt?

 

Herr Bifulco antwortet, dass es sich bei dem jetzigen Zustand der Radverkehrsquerung nicht um den Endzustand handele. Es werde noch eine Vorlage mit zusätzlichen Inhalten hierzu geben.

 

Herr Thieser möchte wissen, wie hoch die Kosten der bisherigen Baumaßnahme Radverkehrsquerung An der Kohlenbahn sind.

 

Herr Bifulco sagt schriftliche Beantwortung zu.

 

Herr Geitz bezieht sich auf die Verkehrssituation montags zwischen 7:00 und 9:00 Uhr in der Dickenbruchstraße und im Bereich Kipper. Dort findet zu diesem Zeitpunkt die Leerung der Mülltonnen statt. Aufgrund der vielen dort parkenden Fahrzeuge entstünde Verkehrschaos und Stau. Er fragt, ob für diesen Bereich eine ähnliche Regelung für temporäre Parkverbote an Reinigungstagen, zwischen 7:00 und 9:00 Uhr, wie z. B. auf dem Quambusch eingerichtet werden kann.

 

Herr Wisotzki sagt schriftliche Beantwortung zu.

 

Herr Romberg erläutert die Verkehrssiutation im Bereich Leimstraße,  Brandenburger Tor und Kleinbahnstraße. Hier biegen viele Fahrzeuge von Hagen kommend nach links ab, um nach Voerde zu fahren. Die Fahrzeuge auf der gegenüberliegenden Fahrspur fahren bis in die Kreuzung. Dies führe regelmäßig zu Verkehrschaos. Er fragt, ob diese Situation bekannt sei und möchte wissen, wie dieses Problem gelöst werden könne.

 

Frau Bremser schildert die Ampelsituation bzw. Ampelschaltung im Bereich Voerder Straße und Brandenburgertor. Hier entstünde regelmäßig Verkehrschaos und bittet um Überprüfung.

 

Herr Bifulco antwortet, dass diese Phänomene aufgrund von zwei Ursachen haben entstehen könnten. Er erläutert die gestiegene Verkehrsbelastung aufgrund der Ebene 2 Sperrung. Verkehrsteilnehmer ordnen sich frühzeitig ein, um über den Buschey zu fahren. Er vermutet, dass die Koordinierung der beiden hintereinanderliegenden Signalanlagen nicht mehr richtig funktioniere. Dies könnte daran liegen, dass die Anlagen bis vor einiger Zeit vom zentralen Verkehrsrechner gesteuert wurden. Die Koordinierung lief demnach über den zentralen Verkehrsrechner. Die Verbindung zu diesem Rechner sei seit einiger Zeit gekappt, da der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) derzeit alle Anlagen an ein Glasfasernetz anschließt.  Innerhalb dieses Prozesses wurde auch der Verkehrsrechner umgezogen. Fast alle Signalanlagen mit Glasfaser werden an den Rechner angebunden. Dies sei ein relativ langer Prozess. Wenn die Umsetzung abgeschlossen ist und die geschilderten Problematiken weiterhin vorhanden seien, werde dieser Bereich weitgehend geprüft.

 

Frau Bremser fragt, ob die Ampel in diesem Bereich nicht abgeschaltet werden könne?

 

Herr Bifulco empfiehlt dies nicht.

 

Herr Gronwald fragt, warum im Bereich der Kreuzung Grundschötteler Straße die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h eingerichtet wurde. Das 30 Schild in Fahrtrichtung Gevelsberg,  nahe der Hauswand Enneper Str. 4 könne von Verkehrsteilnehmern nicht gut wahrgenommen werden.

 

Herr Thieser bezieht sich auf seine Anfrage gem. § 18 GeschO aus der Sitzung der BVHA am 10.04.2025. Er hat gefragt, welche Straßen in Haspe in diesem Jahr für den Ausbau vorgesehen sind. Er habe die Antwort erhalten, dass drei Straßen ausgebaut werden. Fahrbahnsanierungen und Deckensanierungen für das Jahr 2026 erfolgen vorbehaltlich der Mittelbereitstellung durch die Stadt Hagen. Er fragt bezüglich der Jahre 2025, 2026 und 2027, wie viele Mittel die Stadt Hagen für den Straßenausbau sowie Fahrbahnsanierungen in Haspe zur Verfügung gestellt werden.

 

Herr Wisotzki sagt schriftliche Beantwortung zu. 

 

Herr Geitz bezieht sich auf den Bereich der unteren Voerder Straße als Linksabbieger. Von Voerde kommend fahren die Verkehrsteilnehmer unwillkürlich auf die Geradeaus-Spur. Hier entstehe keine Möglichkeit, den entgegenkommenden Verkehr noch Platz zu geben. Er fragt, ob es hier eine Möglichkeit geben, eine vernünftige Spur für Linksabbieger zu schaffen.

 

Herr Geitz bezieht sich auf die Beschilderung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30  km/h in Richtung Gevelsberg im Bereich der Enneper Straße 4. Dieses Schild werde häufig durch LKW’s verdeckt und sei deshalb nicht sichtbar.

 

Herr Bifulco antwortet, dass die Maßnahme der Beschilderung der Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h im Bereich der Kreuzung Grundschötteler Straße und Enneper Straße durch die Unfallkommission beschlossen wurde. Die Unfallkommission besteht aus Mitarbeitern der Verkehrsbehörde, der Polizei und dem Straßenbaulastträger. Die einseitige Beschilderung auf 30 km/h im Bereich der Enneper Str. 4 gibt er zur Überprüfung für eine deutlichere Sichtbarkeit  in die Fachverwaltung. Die Frage zur Linksabbiegerspur im Bereich der Voerder Straße beantworte er schriftlich.