06.03.2025 - 6.4 Area 52 - Alter Hasper Bahnho...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.4
- Sitzung:
-
Sitzung der Bezirksvertretung Haspe
- Gremium:
- Bezirksvertretung Haspe
- Datum:
- Do., 06.03.2025
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Wisotzki begrüßt Herrn Schäfer und Herrn Grothe von Area 52.
Herr Schäfer und Herr Grothe stellen sich und das geplante Vorhaben am Alten Hasper Bahnhof anhand einer Präsentation vor, die als Anlage 1 Gegenstand der Niederschrift ist.
Frau Bremser erkundigt sich nach der verkehrlichen Anbindung, wenn der geplante Umbau fertiggestellt sei.
Herr Schäfer antwortet, dass bisher vier bis fünf LKW pro Tag über die Stephanstraße anfahren würden. Nach Fertigstellung der Hallen soll die geplante Erschließung über die Erzstraße führen.
Herr Müller erkundigt sich nach der Anzahl der dann neu geschaffenen Arbeitsplätze.
Herr Schäfer antwortet, dass an diesem Standort 15 weitere Arbeitsplätze geschaffen werden sollen. Insgesamt hätte das Unternehmen dann 65 Arbeitsplätze.
Frau Bremser möchte wissen, ob eine Anbindung des Geländes an den ÖPNV notwendig sei.
Herr Schäfer antwortet, dass dies gerade für die Menschen mit Behinderung enorm wichtig sei.
Frau Schneidmüller-Gaiser lobt, dass Area 52 auch die Nachhaltigkeit im Blick habe. Sie merkt jedoch an, dass für die geplanten Bauten und Arbeitsplätze eine große Fläche versiegelt werden müsse.
Herr Schäfer erklärt, dass nach einigen Bodengutachten festgestellt wurde, dass das gesamte Gelände kontaminiert sei. Area 52 habe jedoch eine Ausgleichsfläche erworben. Auf den Hallendächern soll allerdings soweit möglich alles begrünt werden.
Herr Gronwald bezieht sich auf Blatt 11 der Präsentation und erkundigt sich, ob auf dem Geländer die abgebildeten Windkraftanlagen gebaut werden sollen.
Herr Schäfer der Hauptgrund für die Ablehnung von Windkrafträder seien die großen Turbinenräder. Auf dem Gelände sollen integrierte Radialturbinen eingesetzt werden. Die Überströmung der Gebäude werde sich zur Nutze gemacht, so dass die Turbinen auf dem Gebäude aufliegen werden.
Frau Schneidmüller-Gaiser bezieht sich auf das Ziel in der Präsentation, dass Menschen ihre Freizeit dort verbringen möchten, wo sie auch arbeiten und möchte wissen, woher der Optimismus komme, dass dies funktioniere.
Herr Schäfer antwortet, dass dies durch die Unternehmensphilosophie komme. Ziel sei es nicht, eine Arbeit zu kreieren, dass der Mensch diese abarbeite, sondern viel mehr, dass jemand einen Sinn hinter dem sieht, was er täglich leiste.
Herr Grothe fügt hinzu, dass ein Beispiel hierfür die Classic Remise Düsseldorf sei. Dort werde ebenfalls das „Arbeits- und Freizeitverhältnis“ am gleichen Ort umgesetzt und gut angenommen.
Herr Wisotzki schlägt vor, dass in diesem Jahr der Bauantrag für den Bauteil 1a gestellt werde, im nächsten Jahr die Arbeiten beginnen und 2027 fertiggestellt werden sollen. Er dankt sich bei Herrn Schäfer und Herrn Grothe für die Vorstellung des Vorhabens.
