27.11.2025 - 2.4 Entwicklungsbericht Personalbestand und Persona...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2.4
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 27.11.2025
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:07
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB11 - Personal und Organisation
- Bearbeitung:
- Bianca Martinez
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Herr Keßen erläutert, dass der Fachbereich Personal und Organisation seit mehreren Jahren den Personalbericht vorlegt und bietet dem neuen Haupt- und Finanzausschuss (HFA) zwei Möglichkeiten an: Zum einen könne das bestehende Kennzahlenset, welches auf einem früheren Vorschlag der Verwaltung basiert, in einem Workshop überarbeitet werden, um die Relevanz der Berichterstattung zu erhöhen. Zum anderen stehe die Verwaltung für detaillierte Fragen zu den Berichten im Vorfeld von Beratungen zur Verfügung, um diese in den Fraktionen und Gruppen zu klären. Inhaltlich beschreibt der Bericht eine Entwicklung, die durch Tarifsteigerungen beeinflusst wurde, wodurch die Personalkosten um rund 20 Millionen Euro über der Planung liegen. Diese Mehrkosten müssten in das kommende Jahr übertragen und im Rahmen der Haushaltsplanberatungen für den nächsten Doppelhaushalt thematisiert werden.
Herr Schmidt bedankt sich bei der Verwaltung für den ausführlichen Bericht, der detailliert darstelle, wofür die 130 neu eingestellten Personen im vergangenen Quartal benötigt wurden. Er hebt hervor, dass es wichtig sei, nicht nur auf die reinen Zahlen zu schauen, sondern auch die Aufgaben zu berücksichtigen, welche durch das zusätzliche Personal bewältigt werden. Er verweist auf aktuelle Diskussionen, die die Notwendigkeit von Personal in Bereichen wie Bauplanung, Kinderbetreuung und Stadtsauberkeit unterstreichen. Gleichzeitig kritisiert er pauschale Forderungen nach Personalreduzierungen und betont die Bedeutung eines wertschätzenden Umgangs mit den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung. Er verweist auf eine Stellungnahme der Gewerkschaft Verdi, die einen solchen Umgang angemahnt habe, und schließt mit der Feststellung, dass Personal für die Erfüllung der gestellten Aufgaben unabdingbar sei.
Herr Oberbürgermeister Rehbein stimmt Herrn Schmidt zu und ergänzt, dass eine Reduzierung von Personal zwangsläufig zu längeren Bearbeitungszeiten oder dem Wegfall von Leistungen führe. Er betont, dass die Verwaltung jede Stelle kritisch prüfe und nur bei Notwendigkeit besetze.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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1,5 MB
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