20.11.2024 - 3.5 Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Ausl...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.5
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 20.11.2024
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Faber berichtet über die Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Ausländern in Hagen. Er weist auf die Entwicklung hin, die bereits jetzt in Form der Übernahme des ehemaligen Hotels Schmidt in der Selbecker Straße in Hagen absehbar sei. Man habe dort einen besonders engagierten Träger in Hagen. Das sei das Haus Hohenlimburg, das seinen Standort in der Obernahmer aufgeben müsse. In dem ehemaligen Hotel stünden dann
perspektivisch 15 Plätze zur Verfügung. Es bestünde auch die Möglichkeit des Ausbaus.
Insgesamt blicke man positiv in die Zukunft, was die Unterbringung und Versorgung der
UMAs angehe.
Frau Köppen fragt, ob es dazu Akzeptanz in der Umgebung gebe oder ob es schon Proteste gegen die Einrichtung gegeben habe.
Herr Faber antwortet, dass ihm keine Rückmeldungen bekannt seien. Die Presseberichte dazu hätten ja eine gewisse Brisanz enthalten.
Herr Groening ergänzt, dass inoffiziell bekannt sei, dass es zu Irritationen gekommen sei. Die Berichte der Presse hätten dabei nicht positiv gewirkt. Der Träger sei zwischenzeitlich aktiv geworden und habe den Kontakt zur Nachbarschaft gesucht, um mit den Menschen zu sprechen und deutlich zu machen, was denn da eigentlich entstehen solle. Wenn man den Pressebericht flüchtig gelesen habe, hätte der Eindruck entstehen können, dass dort psychisch kranke Jugendliche untergebracht werden sollten. Das sei nicht der Fall. Man rede hier über minderjährige unbegleitete Ausländer und nicht über psychisch kranke Jugendliche. Wenn solche neuen Einrichtungen geschaffen würden, sei es allemal schwierig. Es werde immer einige wenige Menschen geben, die mit solchen Einrichtungen Probleme hätten. Das werde man nicht zu 100 Prozent beseitigen können.
Herr Dahme ergänzt aus der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl, dass es wilde teils abstruse Gerüchte gebe, die dazu verbreitet würden. Es würden dabei natürlich auch Ängste in der Bevölkerung geschürt. Frau Lossau sei in der vorletzten Sitzung und die Leiterin der Einrichtung Frau Reimann in der letzten Sitzung der BV Eilpe/Dahl gewesen, um ausführlich darüber zu berichten. Man gehe davon aus, dass sich alles beruhigen werde, wenn die Einrichtung erst einmal am Start sei.
Frau Köppen erklärt, dass es ihr wichtig sei, zu betonen, dass der Jugendhilfeausschuss das positiv begleite und sich an der Stelle über die Möglichkeit freue, die minderjährigen unbegleiteten Ausländer gut unterzubringen. Man könne dem Träger nur danken, dass er sich dieser Aufgabe annehme.
Herr Reinke teilt die Auffassung von Frau Köppen. Man hoffe, dass der Umzug in das Hotel und die Eingewöhnung sich gut entwickeln würden.
Er erklärt, dass er meine, sich erinnern zu können, dass Frau Lossau von einer weiteren Brückenlösung gesprochen habe, die in Arbeit sei. Sei das bereits umgesetzt?
Herr Faber hofft, dass man von der gleichen Brückenlösung spreche, die seit Februar 2024 bestehe und zwar durch den Träger Frame. Das seien Appartmentlösungen, die auch in der Tischvorlage benannt worden seien. Weitere Entwicklungen im Bereich der UMAs seien ihm derzeit nicht bekannt.
Herr Reinke bedankt sich bei Herrn Faber.
Anlagen
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