14.11.2024 - 4.5 Sachstand InSEK Hohenlimburg

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Herr Thiel stellt er sich als Landschaftsarchitekt aus Münster vor. In seiner Funktion als Preisgerichtsvorsitzender geht er näher auf den Ablauf des Wettbewerbs, die Platzierungen und den Gewinnerentwurf ein. Herr Thiel  sei froh, dass man auf einen gemeinsamen Konsens gekommen sei.  

 

Herr Beilein und Herr Thiel informieren über das Ergebnis des Wettbewerbs Hohenlimburg an die Lenne anhand einer PowerPoint Präsentation. Sie gehen ausführlich auf den Hochwasserschutz, die InSEK-Erstellung und die Schwerpunkte des Quartiersmanagements ein.

 

 

Herr Schmidt bedankt sich für die Zusammenfassung. Auch er sei der Meinung, dass

der Siegervorschlag gute Lösungsansätze zur Öffnung Hohenlimburgs an die Lenne bietet. Er bemängelt jedoch das strukturelle Verfahren des Wettbewerbs. Seiner Meinung nach ist es nicht sinnvoll, dass die Fachpreisrichter in der Überzahl  gegenüber den ortskundigen Sachpreisrichtern seien. Er bezweifelt, dass jemand der noch nie an Veranstaltungen in Hohenlimburg teilgenommen hat, richtig einschätzen kann, welche Bedeutung die Multifunktionalität diverser Plätze in Hohenlimburg hat.

Er erwartet, dass  die Modifikationen von den politischen Vertretern und der Verwaltung dem Gewinnerentwurf ergänzt werden und von der Verwaltung bei den weiteren Verhandlungen miteingebracht werden.

Ferner kritisiert er das zehnstündige Stehen bei der gesamten Veranstaltung.           

 

Herr Keune bedauert, dass er krankheitsbedingt nicht an der Ergebnisfindung teilnehmen konnte. Seiner Meinung kann es durchaus von Vorteil sein, wenn eine fachliche Objektivität in der Stimmenmehrheit gewährleistet sei. Er erläutert, dass die Durchführung des Wettbewerbsverfahrens sehr stark formalisiert sei. Die Anzahl der jeweiligen Preisrichter sei Vorgabe der Architektenkammer. Ergänzend führt er aus, dass dadurch ein europaweites Vergabeverfahren ersetzt wurde. Ferner informiert er darüber, dass die Bevölkerung und die Mitglieder der BV Hohenlimburg noch weitere Möglichkeiten haben werden, über den Entwurf und weitere Lösungsvorschläge zu  diskutieren und sich einzubringen, bevor die Entwurfsplanung als Grundlage für die Antragsstellung im InSEK dienen wird.           

 

Herr Thiel lenkt ein, dass der eingekaufte Sachverstand der Fachpreisrichter die Chance für einen anderen Blickwinkel bietet. Durch die Erfahrungen erkenne man die Qualität der eingereichten Arbeiten, die dann selbstverständlich weiter entwickelt werden. Ebenso wichtig sei das entsprechende Engagement und die Offenheit in der Entscheidungsfindung unter Beteiligung der Bevölkerung.    

(siehe Anlage II)    

 

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 Zur Kenntnis genommen

 

 

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