31.10.2024 - 2.1 Mündliche Mitteilungen

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Wortprotokoll

Herr Keune berichtet aus der letzten Sitzung der Brückenkommission vom 24.10.2024.

Die Ebene 2 wurde vom Gutachter erneut untersucht. Es wurde bestätigt, dass sie zwar standsicher aber nicht zur Aufnahme jedweder Verkehre geeignet ist.

Der Wirtschaftsbetrieb Hagen- WBH (AÖR) hat ein Rückbaukonzept vorgelegt. Demzufolge können Teile, welche sich nicht direkt über den darunter liegenden Fahrbahnen befinden,

unter zur Hilfenahme einer Schwerlasthubbühne Stück für Stück abgebaut und abtransportiert werden. Aktuell wird bei den Kosten von ca. 7 Mio. Euro ausgegangen. Der Rückbau der Auffahrt neben dem Arbeitsamt ist darin nicht enthalten und wird gesondert begutachtet

werden.

Bezüglich der Umleitungen hat der Fachbereich 60 inzwischen die ersten Aufträge zur

Umprogrammierung der Ampelsteuerungen erteilt. Wie schon angekündigt, wurden die

Umwege der Straßenverkehrsteilnehmer ermittelt und dann entsprechend fundiert darauf

reagiert.

Die Verkehrsuntersuchung Kreuzung Altenhagener Brücke wird jetzt ebenfalls veranlasst, so dass spätestens Anfang 2025 ein Büro beauftragt werden kann, drei Varianten der Verkehrsführung zu entwickeln (klassische Kreuzung, Kreisverkehr, Mischvariante bzw. eine Variante soll frei entwickelt werden). Im Laufe des nächsten Jahres findet sich hoffentlich eine belastbare Variante, welche ohne einen Neubau der Ebene 2 auskommt. Es besteht allerdings die Möglichkeit, dass dies nicht so ist, was ein Umdenken erfordern könnte.

Zum Neubau der Badstraßenbrücke kann festgehalten werden, dass eine Fertigstellung vor Inangriffnahme der Fuhrparkbrücke angestrebt wird. Für den Fall, dass das nicht gelingt, ist eine erste Umleitungsvariante vorgestellt worden, die ampelgesteuert, einspurig vom ÖPNV und als Fußgänger-, Radwegbrücke genutzt werden kann.

Auf Einlassung der Kommissionsmitglieder werden Varianten geprüft, die den Individualverkehr in einem begrenzten Maße über die Ersatzbrücke Badstraße führt. Dies ist wohl nur möglich, wenn weitergehend in die Straßensubstanz eingegriffen wird sowohl in Richtung Bushaltestelle als auch in Richtung Park. Dies wird in Summe abzuwägen sein.

Bezüglich Zeitplanung wurde eine Gesamtübersicht vorgestellt inklusive der möglichen Erneuerung der Eckeseyer Brücke. Dazu würde die von der Deutschen Bahn AG (DB) vorgesehene Sperrpause 2032-2035 genutzt, welche die DB für die Arbeiten am Werdetunnel und der Volmeüberführung braucht. Die noch vagen Planungen werden sich im Laufe der

nächsten Jahre konkreter ausformen.

 

Herr Meier ergänzt, dass die Aufrechterhaltung der Erreichbarkeit des Einzelhandels in

diesem Zusammenhang ein wichtiges Thema ist. Er bittet die Wirtschaftsförderung weiter Ideen zu entwickeln, wie die Innenstadt belebt werden kann.

Weiter gibt er zu bedenken, dass durch die neu entstandenen Verkehrsströme und

-belastungen besonders der Bergische Ring betroffen ist. Nicht zuletzt auch die Anwohner sind an einem möglichst fließenden Verkehr interessiert.

 

Herr Keune ergänzt ebenfalls, dass für die nächste Sitzungsrunde die Planungsüberlegung zur Badstraßenbrücke als Vorlage eingebracht werden soll.

Bei der Badstraßenbrücke, wie im Übrigen auch für die Fuhrparkbrücke, wird empfohlen, ohne Straßenbahn zu planen, nicht zuletzt, weil es die Zeitplanung über die Gebühr strecken würde. Auch ginge dies nicht ohne eine wesentliche Verstärkung der Brücke an sich, was zum einen konträr zum Hochwasserschutz liefe, zum anderen einen starken Eingriff in das Profil der Volme bedeuten würde.

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